Steckdosen in Kroatien: Braucht man einen Adapter?

Marco Kratzenberg

Wer sich fragt, ob er für die Steckdosen in Kroatien einen Adapter braucht, der kann jetzt aufatmen: Kroatische Steckdosen und das ganze elektrische System entsprechen genau dem Aufbau, den man auch aus Deutschland gewohnt ist.

Die Steckdosen in Kroatien sind – genau wie in Deutschland – entweder vom „Typ C“ oder vom „Typ F“. Typ C und der dazugehörige schmale „Eurostecker“ (auch Flachstecker genannt) wird bei Geräten mit einer eigenen Schutzisolierung verwendet. Der handliche Stecker hat und braucht keine Erdung. Entsprechende Steckdosen bestehen dementsprechend nur aus zwei Löchern.

Häufiger ist – auch bei kroatischen Steckdosen – der Schukostecker. Diese runden Stecker haben zwei Steckkontakte und gleichzeitig verfügen sie über eine dritte Leitung, die für die Erdung des Gerätes zuständig ist. Dadurch soll verhindert werden, dass der Benutzer bei einem Kurzschluss unter Strom steht.

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Stromnetz und Steckdosen in Kroatien – gibt es auch Unterschiede?

Nicht nur die Steckdosen sind in Kroatien genau wie bei uns, auch das elektrische System. Ihr könnt überall 230 Volt nutzen, die – genau wie bei uns – mit einer Netzfrequenz von 50 Hertz aus der Steckdose kommen.

Und so könnt ihr überall eure Geräte problemlos nutzen und braucht nicht, wie etwa bei Steckdosen in England, einen Adapter für die Stecker. Dank der gleichen Spannung könnt ihr auch auf Spannungswandler verzichten, die bei kanadischen Steckdosen oder Steckern in den USA nötig sind. Ihr habt nicht einmal das Problem, wie es teilweise in Italien oder Griechenland auftritt, dass teilweise in alten Häusern noch Stecker einer längst überholten Norm zu finden sind.

Da Kroatien auch der EU angehört, gibt es ebenfalls keine Schwierigkeiten bei der Ein- oder Ausfuhr von elektrischen oder elektronischen Geräten.

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