"Mesut Özil tot bei Autounfall"? Meldung bei Facebook - Vorsicht!

Martin Maciej 4

Im Internet und vor allem in den sozialen Medien wie Facebook und Twitter verbreiten sich Nachrichten rasend schnell. Aktuell geistert eine Meldung durch Facebook, bei welcher es heißt, der deutsche Fußball-Nationalspieler Mesut Özil sei bei einem Autounfall gestorben.

"Mesut Özil tot bei Autounfall"? Meldung bei Facebook - Vorsicht!

Zahlreiche Nutzer teilen derzeit bei Facebook einen Beitrag mit der Überschrift „Mesut Özil bei einem Autounfall getötet“. Natürlich handelt es sich hierbei um einen Fake. Dem deutschen Fußballnationalspieler geht es gut.

Hoaxes auf Facebook.

Mesut Özil tot bei Autounfall

Immer wieder tauchen vor allem bei Facebook vermeintliche Sensationsmeldungen auf, die zum Klicken verleiten sollen. In der aktuellen, angeblichen Todesmeldung von Mesut Özil heißt es im Wortlaut: „RIP MAN. Mesut Özil bei Autounfall getötet. Mesut Özil in einem kritischen Zustand nach Autounfall verursacht durch betrunkene Fahrer….“. Zur Meldung gibt es ein Porträitfoto mit dem Fußballstar im Trikot von FC Arsenal, daneben wird ein zerstörtes Auto gezeigt. Unter der Meldung steht BBC.com, in machen Abwandlungen der News auch CNN.com als angebliche Quelle.

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Klickt man den Link zur angeblichen Todesmeldung von Özil an, wird man auf eine Fehlerseite weitergeleitet. Da andere, seriöse und renommierte Nachrichtenportale nichts von einem Unfall berichten, liegt der Fake eindeutig auf der Hand.

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Meldung über Mesut Özils Tod ist ein Fake

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Hinter solchen Sensationsmeldungen stecken in der Regel Betrüger, die euch in eine Abofalle locken wollen. Klickt man den Link zur angeblichen News-Meldung an, wird man häufig zunächst dazu aufgefordert, eine entsprechende Seite zu liken oder zu teilen. So wird die Fake-Meldung im Internet weiter verteilt. Im Anschluss daran wird man jedoch nicht auf die eigentliche News-Seite weitergeleitet, sondern landet plötzlich auf einer Gewinnspielseite, bei welcher man angeblich ein neues iPhone oder eine PlayStation 4 abstauben kann. Voraussetzung ist, dass man sich mit seinen Kontaktdaten für das vermeintliche Gewinnspiel anmeldet. Nicht selten schließt man so ungewollt ein kostenpflichtiges Abo ab, ähnlich, wie es z. B. auch bei PSN-Code-Generatoren der Fall ist. Häufig gibt man jedoch zumindest seine E-Mail-Adresse aus der Hand, die zukünftig mit Spam und weiterer Werbung überladen wird.

Häufig werden solche falschen Todesmeldungen jedoch auch einfach nur gestreut, um Aufmerksamkeit für eine Gruppe oder eine Seite bei Facebook zu erhalten.

Der angebliche Tod von Mesut Özil ist nicht die erste Fake-Meldung, die bei Facebook wie ein Lauffeuer ihren Weg macht. Erst vor kurzem soll Stefan Raab laut einem Bericht bei Facebook Selbstmord begangen haben, zuvor gab es bereits Berichte über den angeblichen Tod von Leonardo diCaprio oder Bud Spencer.

Bilder: Screenshots via Facebook und Mitch Gunn / Shutterstock.com

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