„Terence Hill tot“: Meldung bei Facebook, Twitter und Co. – Vorsicht!

Martin Maciej

Vor kurzem mussten Fans des sympathischen Prüglers Bud Spencer die traurige Nachricht über dessen Tod erfahren. Spencer wurde 86 Jahre alt. Stets nicht von seiner Seite wegzudenken war sein Schauspielpartner Terence Hill. Schon länger kursiert dabei die Nachricht durch das Netz und in den sozialen Medien, dass auch Terence Hill tot sei.

„Terence Hill tot“: Meldung bei Facebook, Twitter und Co. – Vorsicht!
Bildquelle: JoemanjiArts.

Vor allem bei Facebook, aber auch bei Twitter werden Status-Meldungen geteilt, die den angeblichen Tod von Terence Hill vermelden. Hierbei handelt es sich allerdings, im Gegensatz zu den News über den Tod von Bud Spencer, um Fakes – Terence Hill ist nicht verstorben, sondern erfreut sich auch im Juni 2016 noch bester Gesundheit  - und das mit inzwischen 77 Jahren.

Hoaxes auf Facebook.

„Terence Hill tot“: Nachricht ist ein Fake

Immer wieder werden in sozialen Netzwerken Fake-Nachrichten gestreut, in denen fälschlicherweise über den To einer berühmten Person berichtet wird.  Neben Terence Hill gibt es etwa ähnliche Meldungen über Michael Schumacher, Leonardo DiCaprio oder Mike Tyson. Hinter diesen Hoaxes können sich dabei einige Gefahren verstecken:

  • Findet man den Teaser einer solchen Nachricht, die den Tod von Terence Hill und Co. verkündet, wird das Interesse beim Internet-Nutzer geweckt. Durch einen Klick will man die vollständige Nachricht aufrufen.
  • Ruft man die Meldung auf, erscheint jedoch in den seltensten Fällen die gewünschte Meldung.
  • Vielmehr wird man zunächst dazu aufgefordert, eine Facebook-Seite zu teilen oder einen Beitrag zu liken. Hierdurch wird die Fake-Nachricht im Schneeballprinzip weiter durch die Newsfeeds bei Facebook gestreut.
  • Zusätzlich wird dem Nutzer in einigen Fällen ein Gewinnspiel oder die Aufforderung, eine App zu installieren, angezeigt. Über das Gewinnspiel werden persönliche Daten abgegriffen, die z. B. für Spam oder Werbemails verwendet werden können. Der Download der App kann hingegen in einer teuren Abofalle resultieren.

  • Einen Blick auf die angebliche Todesmeldung gibt es aber auch dann nicht.
  • In einigen, harmloseren Fällen, wird die Meldung ganz klein im unteren Bereich der Webseite unauffällig als „Satire“ deklariert. Mit der gefälschten Sensationsnachricht hat man so lediglich einige zusätzliche Besucher auf die eigene Seite locken können.
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Terence Hill ist nicht tot – Facebook-Meldungen sind ein Fake

Wie bei allen Inhalten im Netz und bei Facebook, sollte man nicht alles blind glauben, was man sieht. Vor allem bei Sensationsmeldungen empfiehlt es sich, weitere Quellen zu prüfen. Dabei gilt es, seriöse Seiten, z. B. Nachrichtenportale wie T-Online aufzusuchen. Stirbt eine prominente Person, gibt es in der Regel dort zeitnah einen entsprechenden Beitrag. Bei einer Google-Suche stößt man hingegen häufig auf unseriöse Quellen, die sich wie oben beschrieben, hinter der Rechtfertigung der Satire verstecken und Fake-Todesmeldungen verbreiten.

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