Alle Wochen gibt es immer wieder einen neuen Trend in sozialen Netzwerken und im Netz allgemein. Pünktlich zur Urlaubszeit macht das Fakecationing seine Runde. Doch was genau steckt dahinter?

Während ihr daheim vor dem Rechner sitzt oder noch im Büro wartet, bis endlich die Stunde für euren Urlaub geschlagen hat, füllt sich die Facebook-Pinnwand minütlich mit Fotos eurer Freunde, wie sie fröhlich, glücklich und entspannt im Urlaub am Strand, am Pool oder vor einem Gebirgspanorama in die Kamera lächeln.

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#Fakecationing erobert Twitter und Facebook

Hier kommt das Fake-Cationing, abgeleitet von „Fake“ und „Vacation“, ins Spiel. Im Internet, vor allem bei den üblichen Verdächtigen Facebook und Twitter, finden sich vermehrt Bilder und Fotos, die mit den Hashtags #fakecationing oder #fakecation versehen sind. Hier kann jeder, der etwas von Photoshop (oder kostenloser Bildbearbeitung) versteht, sein Alter Ego in Bildformat vor ein imaginäres Traumziel, z. B. die Pyramiden in Ägypten, den Strand von L.A. oder die Fjorde in Norwegen positionieren und auf seiner Facebook-Pinnwand angeben sowie anderen, echten Urlaubern virtuell Paroli bieten. Wer nichts von Bildbearbeitung am PC versteht, kann seine eigenen Fake-Cationing-Kreationen erschaffen. Alles, was dazu benötigt wird, ist wahlweise:

  • Ein Tablet
  • Ein Fernseher
  • Ein Smartphone

 

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Das Fakecationing beginnt, indem z. B. ein Urlaubsort auf einem großen Bildschirm abgebildet wird und man sich vor das virtuelle Traumziel in bester Selfie-Pose präsentiert.

 

Fakecationing: das steckt dahinter

Bei Buzzfeed findet ihr weitere Tricks für das Fakecationing. Mit zwei Fingerkuppen und einem geschickt ausgewähltem Foto könnt ihr euch z. B.schnell selbst an einem Pool wähnen – zumindest für die Facebook-Pinnwand. Der Sinn dahinter: eine Parodie auf das Gespamme von Urlaubsbildern eurer Freunde bei Facebook, Twitter und Co.

Das Fake-Cationing reiht sich somit ein in kurzweilige Trends, die in sozialen Netzwerken ihren (teils nervigen) Weg genommen haben, darunter z. B. :

Bildquelle: Buzzfeed

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Martin Maciej
Martin Maciej, GIGA-Experte.

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