Google Chrome 11 Final: Der Browser mit Sprachsteuerung

Holger Blessenohl

Seit März hatte Google schon die ziemlich stabile Beta-Version 11 seines schnellen und schlanken Browsers Chrome zum Download angeboten, seit heute ist die Beta Geschichte. Google hat den Chrome-Browser mit der kryptischen Versionsnummer 11.0.696.57 für final erklärt. Wer sich bisher also noch nicht getraut hat, den Browser zu installieren, kann das jetzt nachholen, denn die finale Version des Chrome ist tatsächlich ein guter Wurf geworden.

Das liegt nicht nur an den 25 Sicherheitslücken, größtenteils der Gefährdungsstufe Hoch, die mit der finalen Version geschlossen werden, und für die Google immerhin 16500 US-Dollar an die Finder auszahlen muss. Der echte Clou des neuen Chrome-Browsers ist die integrierte Spracherkennung. Android-User kennen das kleine Mikrofon-Symbol schon länger, mit dem Google seinen Nutzern signalisiert, dass man das Gerät jetzt auch über Sprache steuern kann. Das Feature soll ab sofort auch auf dem Desktop Einzug halten, Mikrofon am Computer vorausgesetzt. Bisher funktioniert diese Spracheingabe leider nur auf wenigen Seiten, die meisten davon von Google selbst.

Während sich die Spracheingabe auf dem Smartphone vor allem in der Navigations-App von Google Maps oder dem Diktieren von SMS sehr angenehm bemerkbar macht, könnte im Desktop-Bereich z.B. der Übersetzungs-Dienst Google Translate davon profitieren. Besonders schick wird diese Funktion, wenn man erst das eigene gesprochene Wort zunächst in Text und dann in eine andere Sprache übersetzen lässt und es sich dann mit einem Klick auf „Listen“ von den Google-Servern in der fremden Sprache vorlesen lässt. Bei der derzeitigen Qualität der Übersetzungen sollte man das aber besser nur mit Fremdsprachen machen, die man zumindest so gut kennt, dass man offensichtlichen Blödsinn noch erkennen kann. Bis zum Babelfisch ist es leider immer noch eine kurze Wegstrecke.

DownloadKostenloser Download Chrome 11 (Windows)

Die finale Version des Google-Browsers

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