Mit Predator Windows-Rechner per USB-Stick abschließen

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predator symbol
Einfach den Rechner beim Verlassen mit dem Abziehen eines USB-Stick für andere unbrauchbar machen – kein Problem dank der kostenlosen Software Predator. Das Programm verhindert effektiv, dass sich bei kurzer Abwesenheit Fremde über den eigenen Rechner hermachen können.

Im hektischen Alltag wechselt man häufig zwischen Schreibtisch, Besprechungsräumen, der Kaffeemaschine und anderen Büros hin und her. Wer auf Nummer sicher gehen will, dass in dieser Zeit niemand den unbeaufsichtigten Arbeitsplatzrechner ausspioniert, kann mit der Software Predator von Richard Goutorbe den eigenen USB-Stick zum Schlüssel umfunktionieren.

predator

Zur Inbetriebnahme wird ein USB-Stick benötigt

Predator funktioniert, weil es auf dem USB-Stick eine eigene Identifikationsnummer hinterlegt, die das Programm auslesen kann. Es nutzt also nichts, wenn jemand einen anderen als den registrierten Stick einsteckt – denn der hat eine andere Nummer und kann den PC deshalb nicht entsperren. Es gilt also auch hier wie bei jedem anderen Schlüssel: Ausleihen und verlieren sollte man seinen Stick dann nicht mehr.

Beim Einrichten bittet Predator den Anwender, einen USB-Stick einzustecken, den das Programm dann für seine Zwecke präpariert. Ihr müsst euch aber keine Gedanken über Daten machen, die auf dem Stick gespeichert sind – Predator löscht oder ändert an ihnen nichts. Als zusätzliche Sicherheit verlangt Predator zudem ein Passwort. Dieses Passwort ist eure Lebensversicherung, um den PC doch noch zu entsperren, falls der USB-Stick verloren geht oder den Geist aufgibt.

predator

Konfigurationsoberfläche von Predator

Im Betrieb gibt sich Predator bewusst unauffällig. Außer einem kreisrunden Icon im Systray weist nichts auf seine Existenz hin. Wird der USB-Schlüssel abgezogen, wird der Rechner gesperrt. Will ihn jemand entsperren, wird die Passwortzeile eingeblendet. Nach einer Fehleingabe wird ein akustischer Alarm gestartet, der den Eindringling von weiteren Taten abhalten und den Besitzer in Hörreichweite alarmieren soll. Außerdem blinkt auf dem Bildschirm deutlich erkennbar die Anzeige „Access Denied“ auf.

Im Normalfall steckt Ihr euren USB-Stick aber einfach wieder ein und der Bildschirm wird entsperrt. Illegitime Loginversuche werden außerdem in der Logdatei protokolliert. Wer will, kann mit Predator übrigens mehrere PCs behandeln und überall den gleichen USB-Stick registrieren. Predator reiht sich in die Reihe der portablen Programme http://www.loadblog.de/software/die-wichtigsten-portablen-programme-grundausstattung-fur-den-usb-stick/ ein, die man unbedingt auf seinem USB-Stick haben sollte.

Loadblog-Fazit: Die Predator-Lösung ist unkompliziert zu benutzen und leicht einzurichten. Gelegenheitsschnüffler hält es davon ab, sich auf fremden PCs umzuschauen. Es kann aber nur ein Teil einer Sicherheitsstrategie sein: Wichtige Daten sollten obendrein verschlüsselt werden, um sie vor neugierigen Augen zu schützen. Das gelingt beispielsweise mit der kostenlosen Software Truecrypt oder dem ebenfalls kostenfreien AxCrypt, das die Daten obendrein komprimieren kann.

DownloadKostenloser Download Predator (Windows XP, Vista, 7)

Der USB-Stick als PC-Schlüssel

DownloadKostenloser Download Truecrypt (Windows ab XP)

Virtuelle verschlüsselte Festplatten erstellen

DownloadKostenloser Download AxCrypt (ab Windows 2000)

Verschlüsselung einzelner Dateien

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