Online-Speicher und Cloud-Dienste im Windows Explorer einbinden - mit Gladinet

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Das Hantieren mit der schönen neuen Cloud-Welt, bei der Daten nicht mehr auf der heimischen Festplatte sondern auf Internetservern liegen, hat Vor- und Nachteile. Ein großes Problem der praktischen Dienste wie Dropbox, Google Docs, Picasa, Skydrive etc. ist die Tatsache, dass Windows einfach noch nicht soweit ist, Cloudspeicherdienste so einzubinden wie ein Netzlaufwerk. Das kostenlose Windows-Tool Gladinet ändert das - und schlägt so eine Brücke zwischen Windows und der Cloud.

Mit Gladinet können zahlreiche Dienste wie ein normales Laufwerk von Windows aus angesprochen werden. Jede Anwendung, die auf die Festplatte zugreifen kann, greift fortan auch auf Google Docs, Amazon S3, Box.net, Windows Live SkyDrive und Azure von Microsoft und viele weitere zu. Mit Gladinet können darüber hinaus auch normale WebDAV- und FTP-Server als Laufwerk unter Windows angelegt werden.

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Gladinet - Google Docs wird ein Windows-Laufwerk

Mit Hilfe des Tools können diese Dienste wie Laufwerke bzw. Ordner angesprochen werden. So kann man zum Beispiel aus Microsoft Word heraus direkt in Google Docs, Picasa oder der 25 GByte großen SkyDrive-Onlinefestplatte von Windows Live Dateien speichern und natürlich auch öffnen.

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Das Einbinden eines neuen Clouddienstes dauert keine Minute

Onlinespeicherdienste haben einen großen Vorteil: Das Backup der Daten übernimmt der Anbieter und im Falle eines Diebstahls, eines Brands oder einer Überschwemmung liegen die Daten (samt Backupmedien) nicht im eigenen Haus. Der Nachteil: Wirklich wichtige Daten sollte man besser nicht dort speichern oder sie zumindest stark verschlüsseln, wenn man dem Anbieter nicht alles anvertrauen will.

Außerdem bieten diese Onlinespeicher den Vorteil, dass man sie mit mehreren Anwendern im Team benutzen kann. So lässt sich die Weitergabe von Daten sehr viel leichter als wie sonst häufig üblich per E-Mail realisieren.

Und auch wenn Online-Speicherdienst Dropbox nicht ausdrücklich zur Liste der unterstützten Dienste gehört: Mit Hilfe des Dienstes DropDAV kann man Dropbox über WebDAV zugänglich machen. Einfach bei DropDAV anmelden und dann als WebDAV-Server in Gladinet die Serveradresse „https://dav.dropdav.com“ eingeben. Da Dropbox auch als Speicherort für immer mehr Apps für iOS genutzt werden kann, wird so auch eine Brücke zu Apples Mobilgeräten geschlagen, die nicht über iTunes läuft.

Google Docs

Google Docs im Windows-Explorer

Die Bedienung von Gladinet ist denkbar einfach. Der Anwender wird mit Hilfe eines Assistenten geleitet. Viel mehr als die Zugangsdaten für die einzelnen Dienste sind nicht erforderlich, um das Programm in Gang zu setzen. Im Windows-Explorer wird ein Kontextmenü eingebaut, das den Umgang mit den Cloud-Speichern weiter vereinfacht. So können die markieren Google-Docs-Dokumente zum Beispiel sofort im Browser aufgerufen oder ein direkter Link darauf recherchiert werden.

Um die Up- und Downloads zu den Diensten besser verfolgen zu können, werden sie im Taskmanager des Programms angezeigt. Die kostenfreie Version erlaubt nur 1.000 Up- und Downloads in einem Rutsch. Das dürfte den meisten Anwendern genügen.

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Taskmanager von Gladinet informiert über aktuelle Up- und Downloads

Wer mehr will und zum Beispiel automatisierte Backups vom lokalen Rechner in die Cloud und Dateioperationen zu bestimmten Uhrzeiten will, muss jedoch die kostenpflichtige Version von Gladinet Cloud Desktop erwerben, die es ab 40 US-Dollar gibt.

Loadblog-Fazit: Gladinet schließt die Lücke zwischen Windows und der Cloud, indem einfach ein virtuelles Laufwerk samt Ordnern für die jeweiligen Dienste dazwischen geschaltet wird. Als Drehscheibe für die neuen Speichertechniken ist Gladinet ideal, wenngleich auch dieses Programm die Up- und Downloadgeschwindigkeiten nicht beeinflussen kann. Eine schnelle Leitung ist Voraussetzung, damit sich das Onlinespeichern lohnt.

Kostenloser Download Gladinet Cloud Desktop (Windows)

Cloud-Speicherdienste als Windows-Laufwerk einrichten

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