SSD kaufen: Tipps und was sollte man beachten?

Martin Maciej

Wer seinem PC oder Mac einen ordentlichen Leistungsschub verpassen will, muss nicht tief in die Tasche greifen, um eine neue Grafikkarte zu kaufen oder den RAM aufzurüsten. Einen ordentlichen Performance-Boost erhaltet ihr auch, wenn ihr euch dazu entscheidet, eine vergleichsweise günstige SSD zu kaufen. Worauf man beim SSD-Upgrade achten sollte und welche Speicher eine gute Leistung bei einem günstigen Preis mitbringen, zeigen wir euch in unserem Kaufberater.

Gute SSDs sind bereits für einen Preis unter 100 € zu haben. Damit das anvisierte Gerät auch in eurem System etwas taugt, zeigen wir euch, worauf es bei den „Solid State Drives“ ankommt. Die Speichermedien passen in der Regel auch in ein Notebook und sorgen dafür, dass ihr mit dem Laptop schneller arbeiten könnt.

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Sebastian zeigt euch die Vorteile von SSDs im Gespräch mit Chantal Gilsdorf von Samsung Electronics:

Neue Samsung Ssds 840 Evo.

Vorteile einer SSD:

  • Günstiger Performance-Schub für den PC, Mac oder das Notebook.
  • Robuster als konventionelle Festplatten, z. B. bei Stößen gegen ein Laptop.
  • Geräuschärmer, auch der Lüfter muss nicht so intensiv arbeiten, wie bei einer „normalen“ Festplatte.
  • Arbeiten wesentlich schneller als HDD-Geräte.
  • Längere Akku-Laufzeit bei Notebooks.

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Anleitung: So bekommt ihr die SSD wieder zum Laufen.

Kaufberatung: Warum eine SSD kaufen?

Im Normalfall wird eine SSD ergänzend zu einer bereits vorhandenen, konventionellen Festplatte im System verbaut. Alle Programme, auf die regelmäßig zugegriffen wird, allen voran das Betriebssystem sowie Office-Programme für den täglichen Gebrauch oder der Web-Browser können auf der SSD installiert werden. So könnt ihr z. B. durch den Umbau den Bootvorgang wesentlich beschleunigen. Andere, überwiegend große Dateien, z. B. Filme und MP3-Sammlungen, kann man auf der größeren HDD ablegen.

Für den normalen Alltag reicht es daher bereits, wenn ihr euch für eine SSD mit einer Speicherkapazität von 120 GB entscheidet. Leistungsstarke Geräte dieser Art kosten häufig schon unter 70 € und bieten einen starken Performanceschwung. Vor allem bei Notebooks, die aus Platzgründen keinen Einbau von zwei Festplatten gleichzeitig erlauben, empfiehlt es sich allerdings, auf eine SSD mit einer höheren Kapazität zurückzugreifen. Bei der Größenangabe sollte man darauf achten, dass die tatsächlich nutzbare Kapazität unterhalb des angegebenen Werts liegt. Auf einer 120GB großen SSD könnt ihr z. B. rund 110 GB frei für eure Zwecke nutzen.

Neben dem Performance-Boost ist eine SSD zudem robuster als eine HDD. Die klassische Festplatte kann bei Stößen durchaus Probleme bis hin zum Datenverlust aufzeigen, SSDs überstehen einen Sturz des Notebooks schon eher.

Welche SSD kaufen?

Der aktuelle Bestseller bei Amazon . Hier bekommt ihr neben Windows und wichtigen Programmen auch noch das eine oder andere Spiel unter. Für aktuell unter 80 € bekommt ihr mit der Samsung EVO 850 eine der schnellsten aktuell verfügbaren SSDs für den Alltagsgebrauch. Die Features im Überblick:

  • Lesen: bis zu 540 MB/sek.
  • Maße: 100 x 70 x 689 mm
  • Arbeitet Geräuschlos
  • Die TurboWrite-Technologie sorgt dafür, dass die SSD wesentlich schneller schreibt als eine Standard-HHD.
  • Verschlüsselung: AES 256 Bit
  • SATA mit 6 Gbit/s

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Bei fast 1800 Kundenbewertungen kommt die Festplatte auf eine sehr gute Gesamtwertung von 4,7 bei max. 5 erreichbaren Sternen. Hervorgehoben wird vor allem der Performance-Boost, der sowohl bei PC- als auch bei Mac-Systemen spürbar ist.

Wer nicht auf Samsung setzen möchte, findet in einer ebenfalls ein leistungsfähiges und günstiges Gerät. Die SanDisk SSD PLUS mit einer Kapazität von 120GB kommt auf eine Lesegeschwindigkeit von 520MB/s, die Schreibgeschwindigkeit liegt bei 180 MB/s.

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SSD kaufen und einbauen

Der Einbau einer SSD kann auch ohne technisches Hintergrundwissen schnell und einfach selbst erledigt werden. Das Speichermedium muss lediglich an einen freien Platz im Gehäuse positioniert und mit dem SATA- sowie per Stromkabel mit dem eingebauten Netzteil verbunden werden, eine langwierige Installation fällt nicht an.

Häufig wird beim Kauf der SSD zusätzliche Software mitgeliefert, über die das aktuelle System auf die SSD konfiguriert werden kann, indem z. B. zusätzliche Partitionen erstellt werden. Samsung liefert bei seiner SSD etwa die Samsung Data Migration Software mit. Alternativ findet ihr bei uns das Samsung SSD Magician Tool zum Download.

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Bei Notebooks gestaltet sich der Einbau etwas komplexer. Hier muss die bestehende Festplatte zunächst über ein externes Gehäuse geklont werden, um weiterhin auf die eigenen Daten zugreifen zu können.

Weiterführendes zum Thema:

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