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Welche Allnet Flat ist die richtige?

Martin Maciej

Telefonieren in alle Netze – so oft und so lang man nur möchte. Das und noch mehr ermöglicht eine Allnet Flat. Das Angebot für das leidenschaftliche Sorglostelefonieren ist binnen der letzten Monate stark angewachsen und nahezu jeder Anbieter ist mit einer oder mehreren Allnet Flats am Start. Zwar sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Tarifen oft nur geringfügiger Art, aber ein Vergleich lohnt sich dennoch. Welche Punkte dabei besonders wichtig sind, soll im Folgenden erläutert werden!

Welche Allnet Flat ist die richtige?

Immer gut verbunden: Welches Netz für wen?

Noch vor der Wahl des richtigen Tarifs stellt sich die Frage, in welchem Netz telefoniert werden soll. Derzeit stehen vier Netze, nämlich die von Telekom, Vodafone, Telefónica O2 und E-Plus zur Auswahl. Wer es sich einfach machen möchte, der kann einfach bei seinem alten Netz bleiben, sofern damit bisher alles reibungslos verlief. Allnet Flats gibt es für alle Netze, sowohl von den Netzbetreibern selbst als auch von Mobilfunkdiscountern, und die Angebote gleichen sich mitunter sehr.

Mobilfunkkunden, die lieber in ein anderes Netz wechseln möchten, sollten sich vorab aktuelle Netztests zu Gemüte führen. Diese vermitteln schon einen sehr guten Eindruck davon, welches Netz was und vor allem wo zu leisten imstande ist. Das betrifft sowohl Telefonie als auch mobiles Internet.

Besonders gut abgeschnitten haben bei den Netztests der letzten Jahre die Netze von Telekom und Vodafone. Kunden, die besonders großen Wert auf schnelle wie stabile Internetverbindungen legen, sind bei diesen beiden Netzbetreibern sehr gut aufgehoben und sollten sich nach den entsprechenden Tarifen umsehen. Solche sind zwar bei den Discountern eher rar gesät, aber gute wie günstige Angebote sind dennoch vorhanden.

Wenn Telefonieren im Vordergrund steht, können aber auch die beiden anderen Netzbetreiber überzeugen. Für die Netze von O2 und E-Plus gibt es auch die größte Auswahl an Discount-Tarifen. Der Nachteil bei diesen Netzen: Sie sind in eher ländlichen Gegenden schwächer aufgestellt. Abseits der bevölkerungsreichen Gegenden kann es also eher mal zu Performanceproblemen kommen. O2 und E-Plus liegen aktuellen Tests zufolge etwa gleichauf, was Qualität in Sachen Telefonie und mobiles Internet betrifft. Kunden von E-Plus müssen aber noch gänzlich ohne LTE auskommen. Bei O2 ist der Standard der vierten Generation zumindest punktuell vorhanden.

Allnet Flats im Vergleich

Praxistest per Prepaid: Telefonieren geht über Studieren

Soweit die Theorie. Wer sich dauerhaft binden möchte, kann das Netz seiner Wahl auch einem Praxistest unterziehen. Dafür wird lediglich auf eines der vielfältigen Prepaid-Angebote zurückgegriffen. Einfach Guthaben aufladen und schauen, wie sich der Anbieter im Alltag bewährt. Das ist noch die sicherste Methode, das für sich beste Netz zu finden.

Bindungstechnisches: Prepaid oder Vertrag?

Prepaid-Tarife bringen natürlich den Vorteil mit sich, dass Sie keiner Kündigung bedürfen, folglich keine Fristen gelten und der Tarif somit jederzeit gewechselt werden kann. Diese Flexibilität hat natürlich ihren Preis und auch Mobilfunkunternehmen sehen es ausgesprochen gerne, wenn Kunden ihnen zumindest für 24 Monate die Treue halten. Wer sich an einen Vertrag bindet, ist zwar nicht mehr so flexibel, erhält dafür aber deutlich günstigere Konditionen, die sich vor allem bei den monatlichen Grundgebühren bemerkbar machen. Noch dazu gibt es für Vertragskunden und solche, die es werden wollen, oftmals noch top-aktuelle Smartphones zu erschwinglichen Preisen.

Als Zwischenlösung bieten sich Tarife mit nur einem Monat Laufzeit an. Diese werden von manchen Anbietern auch als Prepaid verkauft, de facto sind es aber nur besonders kurze Laufzeitverträge. So fällt beispielsweise durch den Bankeinzug die volle Kostenkontrolle durch bedarfsgerechte Vorausbezahlung weg, die einen „echten“ Prepaid-Tarif erst zu dem macht, was er eigentlich ist.

Mit oder ohne SMS-Flat?

Freunde der daumengestützten Kommunikation wird sich diese Frage wohl kaum stellen. Wer viele Kurzmitteilungen verschickt, der sollte die SMS-Flat gleich mit dazu buchen, sofern sie angeboten wird. Bei immer mehr Tarifen ist sie ohnehin bereits inklusive. Ohne SMS-Flat kostet die Kurzmitteilung bei den meisten Anbietern 9 Cent, was vor allem für Tarife der Netze E-Plus und O2 gilt.

Internetzugang von Überall: Ansprüche an die Internetflat

Eine Internetflat ist bei den meisten Allnet Flat inklusive. Standard sind dabei Geschwindigkeiten von bis zu 7,2 Mbit/s und 500 MB Inklusivvolumen. Sobald dieses Volumen aufgebraucht ist, wird die Geschwindigkeit gedrosselt – meist auf GPRS-Niveau. Ob das ausreichend ist, hängt ganz entscheidend vom eigenen Nutzungsverhalten ab. Es empfiehlt sich gerade bei Discountern, vorab das Kleingedruckte zu lesen, denn meist werden Dienste wie VoIP oder Instant Messaging von vornherein aus dem Leistungsspektrum ausgeschlossen.

Anspruchsvolle Nutzer werden mit den Tarifen der Discounter eher selten glücklich werden. Insbesondere dann, wenn neben VoIP auch noch Anwendungen wie Video-Chat oder Video-Streaming möglichst flüssig laufen sollen, empfiehlt es sich, auf LTE auszuweichen. Der Standard der vierten Generation hat natürlich seinen Preis. Dass dieser aber nicht allzu hoch ausfallen muss, zeigen die aktuellen Tarifangebote.

Alte Nummer – neuer Tarif: Die Portierung

Jeder Kunde hat gemäß Bundesnetzagentur das Recht, seine alte Nummer auch bei einem Anbieterwechsel behalten zu dürfen. Die Rufnummermitnahme wir auch als Portierung bezeichnet und wird von jedem Mobilfunkanbieter unterstützt. Mehr noch: Manche zahlen sogar dafür in Form einer Gutschrift, wenn Neukunden gleich ihre alte Nummer mitbringen. Auf der anderen Seite, also beim alten Anbieter, können dafür aber auch Gebühren erhoben werden. Diese dürfen aber eine bestimmte Höhe nicht überschreiten, um nicht abschreckend zu wirken. Genau 32,72 Euro sind das Maximum. Einige Anbieter reizen diese Grenze aus, andere geben sich auch mit weniger zufrieden.

Die Rufnummermitnahme muss beim bisherigen Mobilfunkdienstleister gesondert beantragt werden, wobei Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist natürlich einer entsprechenden Berücksichtigung bedürfen. Auch für die Portierung selbst gibt es eine Frist: Bis zu 30 Tage nach Vertragsende kann die Mitnahme der alten Nummer beantragt werden. Am Tag des Wechsels kann es dazu kommen, dass der Kunde für einige Stunden nicht erreichbar ist.

Und was darf’s kosten?

Ein ganz wichtiges Kriterium ist natürlich der Preis. Schnäppchenjäger werden am reichhaltigen Angebot, das sich ihnen im Bereich Allnet Flat derzeit bietet, ihre Freude haben. Wer einfach nur auf schnellstem Wege zum passenden Tarif finden möchte, kann auf Vergleichsportale zurückgreifen.

Wichtig ist vor allem der durchschnittliche monatliche Preis. Denn hier sind alle Kosten, Gutschriften und Boni bereits mit einkalkuliert. Das betrifft beispielsweise Freimonate, Anschlussgebühren und diverse Boni, die kurzfristig im Rahmen von speziellen Aktionen verfügbar sind. Er eignet sich demnach bestens für die eigene Budgetplanung und natürlich zur Beurteilung, was ein bestimmter Tarif nun tatsächlich pro Monat kostet. Viele Allnet Flats kosten mittlerweile deutlich weniger als 20 Euro pro Monat. Allerdings ist bei vielen dieser Tarife auch das Leistungsspektrum etwas eingeschränkt.

© Bildquelle: allnet-flats-vergleich.de

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