Dryft: Neue Tablet-Tastatur der Swype-Macher vorgestellt

Andreas Floemer 3

Der gestrige Dienstag war ein besonderer Tag in der Tech-Landschaft. Denn: Einer der Swype-Gründer hat sein neues Produkt im Zuge der TechCrunch-Konferenz Disrupt präsentiert. Mit diesem beabsichtigt er nichts anderes als die Texteingabe auf Android-Tablets zu revolutionieren. Randy Marsden, verspricht, dass mit seiner neuen Software-Tastatur Dryft hohe Eingabegeschwindigkeit und natürliches Schreiben möglich sei. In einem Video wird die Funktionsweise demonstriert.

Dryft: Neue Tablet-Tastatur der Swype-Macher vorgestellt

Das Swype-Keyboard kennen die meisten Android-Fans: Der Nutzer kann mithilfe von Wischgesten schnell und effizient Wörter in einem Zug eingeben. Die Technologie ist mittlerweile von vielen anderen Software-Tastaturen wie SwiftKey und der Standard-Android-Tastatur adaptiert worden und hat sich rasch als eine Standardeingabemethode für Android-Smartphones etabliert.

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Auf Android-Tablets funktioniert diese Eingabemethode zwar auch, aber aufgrund des größeren Displays ist es mühsam und umständlich über den halben Screen zu wischen, um Texte einzugeben. Dieses Problem will Marsden nun mithilfe seines neuen Produkts „Dryft“ lösen. Nach eigenen Angaben soll man mittels dieses neuen Keyboards, das bisher noch nicht frei verfügbar ist, bis zu 80 Wörter pro Minute auf einem Tablet eingeben können.

Das Besondere am Dryft-Keyboard ist, dass es sich während des Schreibens an den Nutzer anpasst und die einzelnen Tasten so arrangiert, dass sie unter den den Fingern des Users liegen. Hierfür wird der Beschleunigungungssensor des Tablets genutzt. Zudem ist die Software so dazu in der Lage zu erkennen, ob der Nutzer seine Hände zum Schreiben bewegt oder sie ausruht. Der Nutzer kann sogar seine Hände auf dem Display ablegen, ohne Gefahr zu laufen, unbeabsichtigt Eingaben zu tätigen.

Dryft wird nach Angaben der Entwickler wohl leider erst im Laufe des nächsten Jahres fertig gestellt und für die Allgemeinheit zum Download bereitstehen. Ferner ist geplant, die Technologie für allen namhaften Betriebssysteme zu lizenzieren und auch App-Entwicklern bereitzustellen. Was haltet ihr von Dryft – denkt ihr, es wird genauso ein durchschlagender Erfolg wie Swype?

Quelle: Dryft [via AndroidBeat]

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