Top 10: Fakten über den Smartphone-Markt in Deutschland und der Welt

Kaan Gürayer 6

Wohl kaum ein elektronisches Gerät hat unser aller Leben in den letzten Jahren so stark verändert wie das Smartphone. Es verbindet uns mit unseren Mitmenschen, gibt uns Zugriff auf die größte Wissensdatenbank der Welt, hat für viele Nutzer MP3-Player und Digitalkamera abgelöst, ist zur mobilen Spielekonsole avanciert und vieles mehr. In einer originellen Infografik hat der Onlineshop deinPhone.de jetzt den „Status Quo des mobilen Marktes in Deutschland und der Welt“ zusammengefasst. Wir präsentieren die Top 10 der interessantesten Fundstücke.

Top 10: Fakten über den Smartphone-Markt in Deutschland und der Welt

Nicht ohne mein Handy: Wissenswertes über den Smartphone-Markt

Verbreitung: Im Jahr 2013 wurden weltweit erstmals mehr Smartphones als reguläre Handys verkauft. Der Trend hält seitdem an und Smartphones verdrängen immer mehr die weniger schlauen Mobiltelefone, was ohne Zweifel auch damit zutun haben dürfte, dass Smartphones mit jedem Jahr erschwinglicher werden. In Deutschland nutzen mittlerweile 61 Prozent aller Mobiltelefon-Nutzer ein Smartphone – deutlich mehr als in den USA und Frankreich. Vor uns liegt aber noch Spanien mit einer Smartphone-Verbreitung von 66 Prozent.

Android der unbestrittene King: Kaum überraschend ist, dass Android in allen wichtigen Märkten die Nummer 1. In Deutschland läuft auf 68 Prozent das mobile OS aus dem Hause Google, Apples iOS ist mit 20 Prozent auf einem abgeschlagenen zweiten Platz. Die größte Dominanz hat Android in Brasilien – dort liegt der Marktanteil bei gigantischen 90 Prozent. In Apples Heimatland USA ist Android mit 63 Prozent zwar immer noch mit weitem Abstand der Erstplatzierte, aber mit 31 Prozent hat dort auch iOS eine gewaltige Nutzerschaft.

Kurios: 9 von 10 verkauften Smartphones in Japan sind wasserdicht. Der Grund: Offenbar nehmen die Japaner ihre Smartphones gerne mit unter die Dusche. Vermutlich setzt Sony deshalb seit Jahren konsequent auf eine IP-Zertifizierung seiner Mobilgeräte, um bei den eigenen Landsleuten zu punkten.

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Duopol: In Deutschland machen Samsung und Apple den Markt größtenteils unter sich aus. 17,8 Millionen Smartphone-Nutzer hierzulande tragen ein Gerät mit Samsung-Schriftzug in ihren Taschen, was zu einem Marktanteil von 44 Prozent reicht. Bei Apple sind es hingegen nur 8,2 Millionen Nutzer. Samsung konnte dabei seinen Markteil in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausbauen, denn laut deinPhone.de lagen Samsung und Apple 2012 mit jeweils 20 Prozent noch gleich auf. Bitter sieht es hingegen für Nokia aus, dessen Markteil in den letzten Jahren von 30 Prozent auf 8 Prozent gesunken ist. Hier dürfte es interessant sein, ob die Finnen das Ruder mit ihrem für 2016 Comeback wieder herumreißen können.

Milliardenvolk mit Milliarden an Mobilfunkanschlüssen: Mit 1,2 Milliarden Mobilfunkanschlüssen ist China mit weitem Abstand der größte Mobilfunkmarkt der Welt. Danach folgen Indien (870 Mio.) und die USA (345 Mio.), während Deutschland mit 114 Millionen Mobilfunkanschlüssen auf Platz 11 verweilt.

High-Speed-Internet: 5,4 Millionen Bundesbürger nutzen bereits LTE – damit steht Deutschland im weltweiten Vergleich auf Platz 7. Unangefochtene Nummer 1 sind die Südkoreaner mit 62 Prozent. Mit einer durchschnittlichen LTE-Geschwindigkeit von 24,5 Mbit/s surft man aber – wer hätte es gedacht – am schnellsten in Australien. Schlusslicht bilden die USA mit 6,5 Mbit/s, Deutschland ist mit 13,6 Mbit/s im Mittelfeld.

Gigantische Auswahl: Die App-Stores quellen förmlich über. Im Google Play Store sind mittlerweile mehr als 1,5 Millionen Anwendungen zu finden, der Apple App Store folgt dicht dahinter mit 1,4 Millionen Apps. Alle anderen wie der Amazon App Shop, der Windows Phone Store oder Blackberrys App World sind weit abgeschlagen.

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Stadtstaaten Top, Flächenländer Flop: Und wo ist in Deutschland das LTE-Netz am besten ausgebaut? Hier zeigt sich, so die Auswertung von deinPhone.de, dass die Stadtstaaten am besten abschneiden. In Anbetracht ihrer flächenmäßig geringen Größe, die damit den Netzausbau einfacher macht, nicht allzu verwunderlich. Berlin, Bremen und Hamburg bieten alle eine LTE-Verfügbarkeit von mehr als 99 Prozent. Die rote Laterne tragen allesamt Flächenländer wie Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz oder Mecklenburg-Vorpommern. Interessant ist hier jedoch, dass das flächenmäßig relativ kleine Saarland an letzter Stelle kommt und mit einer LTE-Verfügbarkeit von lediglich 55,5 Prozent aufwarten kann.

Schweizer sind süchtig nach Apps: Im Durchschnitt haben die Eidgenossen 19 Apps auf ihrem Smartphone installiert – und bilden damit die Spitze. Deutsche kommen durchschnittlich auf 15 Apps, während sich die Chinesen ganz bescheiden geben und lediglich 4 Apps auf ihren Smartphones haben.

Teures Vergnügen: Viele Nutzer mögen bereits ungern ein paar Euro für ein Spiel ausgeben. Das ist aber ein Witz im Vergleich zur teuersten App der Welt, die nicht weniger als 999,99 US-Dollar kostet. Doch damit nicht genug, denn um die App zu aktivieren, müssen die gutbetuchten Nutzer nochmals 1 Million US-Dollar auf ihrem Konto vorweisen. Bei der exklusiven Anwendung handelt es sich um einen Butler-Service, der es ermöglicht, eine Yacht oder andere Lifestyle-Management-Services zu buchen.

Hier geht es zur kompletten Infografik *

Quelle: deinPhone.de, via: Tech!Mediaz

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