Dog TV: Auf den Hund gekommen

Christin Richter

Who let the dogs out? Wenn’s nach Dog TV geht – niemand. Denn die Macher vom Fernsehen für die Vierbeiner setzen auf Hunde, die sich vom Fernsehen unterhalten lassen, wenn Frauchen und Herrchen außer Haus sind. Wir zeigen euch im Ratgeber, was eurer Fellnase im TV-Programm gezeigt wird und welche Vorteile Dog TV verspricht.

Dog TV: Auf den Hund gekommen

Dog TV kommt ursprünglich aus den USA. Der Dogchannel ist dort bekannt und soll Hunden die Langeweile vertreiben, wenn Herrchen oder Frauchen nicht zuhause sind. Zu sehen gibt es Wiesenspaziergänge aus der Perspektive der Vierbeiner, aber auch Begegnungen mit anderen Hunden.

Wo kann ich Dog TV sehen?

Dog TV gibt es im Entertain-Paket der Telekom gemeinsam mit ca. 100 weiteren Sendern (22 in HD). Wenn ihr bereits das Paket MagentaZuhause besitzt und damit im Internet surft, könnt ihr das Fernsehpaket einfach dazubuchen (9,95 Euro zusätzlich). In der  seht ihr, was euch für Programme geboten werden.

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Was macht Dog TV aus?

Die Inhalte werden an die Wahrnehmung der Hunde angepasst. Faktoren sind dabei die Helligkeit, der Kontrast, Kamerawinkel, Soundeffekte und Musik, die für das Sehen und Hören der Fellnasen adaptiert werden. Laut den Betreibern von Dog TV ist das Programm für jede Hunderasse in jedem Alter geeignet. Sie geben aber zu, dass einige Hunde besser auf das Programm anspringen, als andere, was auch mit dem Energie-Level zusammenhängen würde. Auch wenn die Tiere nicht wie gebannt auf den Bildschirm starren, habe das Programm positive Effekte. Das Programm wird in drei Kategorien unterteilt:

  • Entspannung (beispielsweise Landschaftsbilder, in denen ab und an entspannt liegende Hunde auftauchen)
  • Stimmulation (zum Beispiel Spaziergänge)
  • Reizaussendung (Lehrvideos, die dem Hund zeigen sollen, wie man sich beispielsweise gegenüber dem Postboten verhält)

Das Programm wechselt bewusst zwischen action-reicheren und ruhigen Phasen, die sich am Alltag eines Hundes orientieren sollen. Natürlich finden das nicht alle Fellnasen gleich spannend, einige schenken dem Fernseher keine Beachtung, andere lecken oder kratzen am Bildschirm – ein Grund mehr, den Hund mit dem Programm lieber nicht allein zu lassen.

Dog TV: Das solltet ihr beachten

  • Schaut Dog TV das erste Mal gemeinsam mit eurem Vierbeiner. So gewöhnt sich das Tier an das vielleicht doch aufregende Programm und wird bei der Erfahrung nicht allein gelassen.
  • Neigt euer Hund nicht zu Langeweile sondern eher zur Verzweiflung, wenn er allein ist, hilft kein Dog TV. Hier können Hundetherapeuten oder Hundetrainer helfen – oder je nach Situation auch ein weiterer Spielgefährte.
  • Solltet ihr Dog TV tatsächlich ausprobieren wollen, sorgt dafür, dass ihr einen Ausgleich mit viel Bewegung gemeinsam mit dem Hund schafft und ihn auch durch kreative Spiele beschäftigt. Das hält ihn und euch körperlich und geistig fit.

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Verspricht Dog TV tierisches Entertainment?

Je nach Charakter eures Hundes kann er unterschiedlich reagieren. Einige Hunde finden grundätzlich jedes TV-Programm spannend, andere werden auch mit Dog-TV nicht warm und machen ihrer kalten Schnauze alle Ehre. Andere Hunde schauen lieber mit ihren Zweibeinern gemeinsam Fernsehen und schenken dem Flimmerkasten keine Beachtung, wenn sie allein gelassen werden. Aber auch für Menschen hat die tierische Sichtweise ihren Reiz: Gerade die Relaxing-Sparte bietet actionarmen Input, mit dem Herrchen oder Frauchen selbst dem Alltag entfliehen und entspannt zum Schläferhund werden können.

Gibt es einen  Dog-TV-Stream?

Einen eigenen Dog-TV-Stream gibt es leider nicht. Auf dem hauseigenen YouTube-Kanal DogTV findet ihr zahlreiche Beispielvideos zu den Kategorien Relaxation, Stimulation und

Bildquelle: Aspen PhotoAmmit Jack via Shutterstock

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