USB-Ventilator: Mit kleinem Propeller den Arbeitsplatz kühlen?

Marco Kratzenberg

Die universelle Schnittstelle USB wird zur Verbindung mit Datenträgern und zum Aufladen von Akkus genutzt. Aber ihr könnt auch andere Geräte daran anstecken. Ein USB-Ventilator kann euch hier mobile Kühlung bringen, wenn es mal wieder unerträglich heiß wird. Aber wie gut klappt das wirklich?

Ein USB-Ventilator kann natürlich nicht die Leistung seiner großen Brüder bringen. Aber er ist allemal besser, als sich selbst Luft zuzufächeln. Allerdings haben manche dieser kleinen Propeller ein Problem, das sie eigentlich bekämpfen sollen: Die Wärme…

USB-Ventilator – Vor- und Nachteile

Ein großer Ventilator hat auch einen großen Motor und in der Regel sind die so dimensioniert, dass sie nicht zu schnell warm werden und sich durch die angesaugte Luft auch selbst kühlen können. Damit das besser klappt, verfügen die Motorgehäuse in der Regel über Lüftungsschlitze – und die fehlen vielen USB-Ventilatoren.

Das führt dazu, dass zwar in den ersten Minuten eine angenehme Abkühlung produziert wird, doch dann werden der Motor und das Gehäuse warm und diese Wärme muss irgendwo hin. Da der Motor hinter den Ventilatorblättern liegt, wird euch die Wärme direkt entgegen geblasen und das geht tatsächlich so weit, dass es nach einiger Zeit unangenehm wird.

Ein weiteres Problem dieser Gebläse, das ihr auch im Foto sehen könnt, ist die Bauweise mit Schwanenhals. Da habt ihr ein biegbares Rohr, das auf der einen Seite den Ventilator und auf der anderen Seite den USB-Stecker hat. Doch nur in wenigen Fällen kann man das so am Arbeitsplatz anbringen, dass der Ventilator eine gute Position hat.

Zum Glück gibt es aber auch andere Bauweisen und die stellen wir euch nun vor.

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Unsere Kauf-Tipps zu den USB-Ventilatoren

Nach Möglichkeit sollte ein USB-Ventilator alleine stehen können und eine Möglichkeit bieten, den Motor richtig zu kühlen. Ein Gadget wie der oben abgebildete „“ kostet zwar nur 9,50 Euro und bietet durch die Beleuchtung noch mehr als bloß Kühlung, aber dann geht es eben auch nicht um die Abkühlung.

Die nachfolgenden USB-Ventilatoren bekommt ihr alle relativ günstig bei Amazon und durch ihre Bauweise versprechen sie zumindest, auch längere Zeit zu kühlen.

EasyAcc USB-Ventilator

Dieser kleine Ventilator wird über ein USB-Kabel mit Strom versorgt und ist in weiß, schwarz und rosa erhältlich. Er ist wie ein Rohr gebaut und hier ist auf beiden Seiten des Motors ein Rotorblatt angebracht worden, sodass er Luft ansaugt und nach vorn abgibt. Durch die Bauweise wird er nicht so schnell heiß. Der Ventilator kostet und er verfügt über zwei Geschwindigkeiten, die durch einen Berührungsschalter im Fuß geregelt werden.

KLIM Breeze - Schreibtischventilator

Auch der KLIM Breeze-Schreibtischventilator wird über USB mit Strom versorgt. Mit einem ist er etwas teurer, aber er hat einen cleveren Aufbau, durchgehend gute Rezensionen und ist verstellbar. Die Bewertungen heben insbesondere hervor, wie kräftig und leise der Ventilator ist.

EasyAcc aufladbarer Ventilator

Auch wenn man die anderen vorgestellten USB-Ventilatoren zur Not auch am Laptop oder einer Powerbank anschließen kann, sind sie nicht hundertprozentig „mobil“. Das ist anders bei diesem Modell von EasyAcc, das einen eingebauten 2600-mAh-Akku mitbringt und wirklich überall funktioniert. Ihr bekommt den und könnt euch dann über 3 einstellbare Geschwindigkeiten freuen.

Der Ventilator lässt sich auch ohne diesen Akku über das mitgelieferte USB-Kabel betreiben und eine eingebaute LED gibt euch bei Bedarf sogar noch etwas Licht.

Die Amazon-Bewertungen attestieren dem kleinen Gerät eine sehr kräftige Kühlleistung bei relativ langanhaltender Akku-Leistung.

Wir hoffen, euch bei eurer Kaufentscheidung etwas geholfen zu haben. Die nächste Hitzewelle kommt bestimmt und dann werdet ihr froh sein, vorgesorgt zu haben.

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