Atlas: Piraten-MMO steht derzeit im Kreuzfeuer der Kritik

André Linken 2

Vor kurzem startete das Piraten-MMO Atlas in die Early-Access-Phase. Doch der Launch lief alles andere als reibungslos ab.

Der Startschuss für das Spiel aus dem Hause Grapeshot Games fiel am 22. Dezember 2018 und sollte eigentlich der Beginn einer neuen Erfolgs-Story werden. Doch momentan sieht es eher nach dem totalen Gegenteil aus, denn seit dem Early-Access-Release ging verdammt viel in die Hose.

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So berichten zahlreiche Benutzer unter anderem im offiziellen Steam-Forum, dass sie bisher kaum oder gar keine Gelegenheit hatten, Atlas wirklich zu spielen. Das liegt unter anderem an teilweise erheblichen Lags, die den Spielfluss massiv stören. Hinzu kommen unzählige Verbindungsabbrüche sowie nicht minder wenige Abstürze in Verbindung mit gescheiterten Login-Versuchen auf den Servern.

Doch damit nicht genug: Die Benutzer erheben unter anderem den Vorwurf, dass es sich bei Atlas lediglich um ein Art „Reskin“ des Survival-Spiels Ark: Survival Evolved handelt, der auch als DLC und nicht in Form eines eigenständiges Spiels hätte erscheinen können. All diese Kritik macht sich auch bei der aktuellen Steam-Bewertung bemerkbar, die nach mehr als 13.000 abgegebenen Reviews auf „größtenteils negativ“ steht. Nur 31 Prozent waren überhaupt positiv gestimmt.

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Das Entwicklerstudio Grapeshot Games nimmt sich die Kritik jedoch zumindest teilweise zu Herzen und hat in den vergangenen Tagen fieberhaft an einer Verbesserung der Lage gearbeitet. Die Server laufen mittlerweile tatsächlich besser, doch der Ruf von Atlas scheint vorerst ruiniert zu sein.

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