Bayrischer Gesetzesentwurf will strengere Regeln für Mikrotransaktionen festlegen

Alexander Gehlsdorf 1

Spätestens seit Star Wars Battlefront 2 wird auch in der Politik über Mikrotransaktionen und In-App-Käufe diskutiert. Die Bayrische Landeszentrale für Neue Medien hat jetzt einen entsprechenden Gesetzesentwurf vorgestellt.

Bayrischer Gesetzesentwurf will strengere Regeln für Mikrotransaktionen festlegen

Schau dir einen Spot an, um 50 Kristalle zu erhalten!“ Solche oder ähnliche Aufforderungen sind in diversen Mobile-Spielen an der Tagesordnung. Insbesondere aus Jugendschutzgründen sind derartige Werbemittel jedoch alles andere als unbedenklich.

Aus diesem Grund hat die Bayrische Landeszentrale für Neue Medien Gemeinsame Richtlinien der Landesmedienanstalten zur Gewährleistung des Schutzes der Menschenwürde und des Jugendschutzes vorgestellt. Eine der interessantesten Auszüge daraus ist Absatz 4.6:

Konkret könnten diese Zeilen dazu führen, dass Mobile-Spiele, die derartige Mittel einsetzen, diese entweder in Zukunft entfernen müssen oder aber die Altersfreigabe der Apps entsprechend angepasst werden muss.

Allerdings handelt es sich bislang lediglich um einen Gesetzesentwurf, der noch nicht verabschiedet wurde. Es ist also möglich, dass die Forderungen entweder nicht in Kraft treten oder noch einmal überarbeitet werden.

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