Bioware: Hass auf Mikrotransaktionen trifft die Entwickler

André Linken 1

Der aktuelle Groll oder sogar Hass auf Mikrotransaktionen trifft laut BioWare auch unschuldige Entwickler.

Der Politiker Chris Lee präsentiert einen Gesetzentwurf gegen Loot-Boxen.

Gesetzentwurf von Chris Lee gegen Lootboxen.

Die große Kontroverse rund um Lootboxen und ähnliche Mikrotransaktionen zieht in der Spielebranche noch immer große Kreise. Unter anderem gibt es bereits Gesetzentwürfe von einigen Politikern, die solche Mechaniken künftig unbedingt reglementieren wollen. Doch die aktuelle Abneigung oder sogar Hass, der in dieser Thematik bei einigen Spielern aufkommt, trifft mitunter auch unschuldige Entwickler.

Das haben jetzt zumindest zwei Mitarbeiter von dem Studio BioWare vor kurzem in einer Stellungnahme erklärt. So sei die Abneigung seitens der Spieler für sie zwar durchaus nachvollziehbar. Andererseits sei es aber auch bedenklich, wie sehr sich der Groll auf diejenigen Entwickler beziehungsweise Angestellten Studios auswirke, die mit der Entscheidungsfindung zum Thema Mikrotransaktionen zu tun hätten. Demotivation und Frust seien nur einige von vielen Beispielen.

Schon öfter sind Videospiele in den Konflikt mit dem Gesetz geraten, wie diese Beispiele zeigen.

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Zwar gibt es bereits Kritiker und Zweifler, die hinter dem Statement ein abgekatertes Spiel von Electronic Arts vermuten. Ihrer Theorie zufolge soll BioWare hierbei mit voller Absicht in die Opferrolle gedrängt werden, um Mitleid bei den Spielern zu erzeugen. Ob das stimmt, sei dahingestellt. Dennoch regen die Äußerungen der oben genannten Entwickler sicherlich etwas zum Nachdenken an.

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