Darum braucht die U.S. Navy jetzt Hilfe von Videospielern

Lisa Fleischer 1

Sollte Dir in nächster Zeit wieder einmal jemand verklickern wollen, dass Videospiele dumm machen, hast Du jetzt das ultimative Gegenargument. Denn selbst die U.S. Navy scheint inzwischen die Fähigkeiten von Gamern schätzen gelernt zu haben.

Darum braucht die U.S. Navy jetzt Hilfe von Videospielern

Anders ist es nicht zu erklären, dass die U.S. Navy momentan Gamer sucht. Nein, nicht, um Teil der Navy zu werden, sondern für ein Videospiel. Kein Scherz!

Grundüberlegung des Spiels ist es, dass durch den technologischen Fortschritt künstliche Intelligenzen entstehen. Diese verändern die Gesellschaft und das Leben auf der Erde dauerhaft– zum Positiven, aber eben auch zum Negativen. Was klingt wie eine dystopische Science-Fiction-Fantasie á la Horizon: Zero Dawn, scheint für die Navy-Soldaten zumindest im möglichen Bereich zu liegen. Wie sie darauf möglichst effektiv reagieren können, möchten sie mit der Hilfe von Gamern herausfinden, berichtet die Seite Engadget. Dazu sucht die Navy nicht nur interne Videospiel-Liebhaber, sondern vor allem auch „Nicht-Navys, Technologen und Nicht-Technologen“, die gerne zocken.

Darum sind Videospiele gut für Dich

In dem MMOWGLI (Kurzform des sperrigen Begriffs Massive Multiplayer Online Wargame Leveraging the Internet) reagierst Du gemeinsam mit Deinen Mitspielern auf die künstlichen Intelligenzen. Die verschiedenen Lösungswege, die dabei zu Stande kommen, sollen den Soldaten helfen, sich besser mit den mit der Entwicklung von KIs verbundenen Problemen und deren Lösung beschäftigen zu können.

Das Spiel startet am 27. März und läuft für eine Woche. Schon jetzt kannst Du Dich für den Test auf einer eigens dafür eingerichteten Webseite anmelden. Willst Du Teil des MMOWGLI werden, musst Du selbstverständlich die englische Sprache beherrschen. Ein deutsches Pendant von der Bundeswehr ist noch nicht in Sicht.

Was hältst Du davon, dass die Navy Gamer sucht? Wirst Du an dem Test teilnehmen?

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