eSport: Politiker fordert „Ausradierung“ des Begriffs

André Linken 8

Bei der großen Frage, ob eSport in Deutschland als offizielle Sportart anerkannt werden sollte, sorgte ein CDU-Politiker vor kurzem für einiges an Aufsehen.

Ort des Geschehens war der Turn- und Sportkongresses 2018 in Darmstadt. Dort war auch Hessens Innenminister Peter Beuth zu Gast. Obwohl es nicht auf dem offiziellen Programm stand, nahm sich der CDU-Politiker das Thema eSport zur Brust und machte sich dabei sicherlich keine Freunde im Lager von den eSport-Befürwortern.

In diesem Video siehst du die Geschichte des eSport.

GIGA Glorious: Die Geschichte des E-Sports.

Denn Beuth machte laut einem Bericht des Darmstädter Echos von Beginn an keinen Hehl daraus, wie er gegenüber der Thematik eingestellt ist – und machte das unter anderem auch durch eine recht harte Wortwahl deutlich:

„E-Sport hat mit Sport nichts zu tun. Wir müssen diesen Begriff ausradieren. Auf diesem Kongress geht es um Bildung und Gesundheit. Wir wollen die Kinder in die Turnhalle und auf den Sportplatz kriegen. Gaming hat seinen Wert. Aber es gehört nicht in eine Sportorganisation als solche hinein. Weil es sich mit einem Titel schmückt, dessen Werte ich dort vermisse.“

Beweise dich!

 

Andere Gäste wie zum Beispiel Ralf-Rainer Klatt, der Vizepräsident des Landessportbundes, zeigten sich deutlich offener und erklärten, dass die Debatte rund um das Thema eSport noch nicht abgeschlossen sei. Wie stehst du dazu? Sind die Worte von Peter Beuth zu krass gewählt oder stimmst du ihm sogar zu? Lass es uns in den Kommentaren wissen!

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