Wenn du schon mal das Gefühl hattest, zu viel Geld für ein Spiel ausgegeben zu haben, dürfte dich dieser aktuelle Fall vielleicht etwas beruhigen.

 

Videospielkultur

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Wie aus einem Bericht des Wall Street Journal hervorgeht, hat ein Spieler namens „Daigo“ mittlerweile mehr als 70.000 Dollar für das Mobile-Spiel Fate/Grand Order ausgegeben. Es handelt sich dabei eigentlich um ein Free2Play-Spiel aus dem Hause Sony, das jedoch einige Mikrotransaktionen bietet, für die Spieler echtes Geld ausgeben können.

So ist es beispielsweise möglich, neue Charaktere „auszuwürfeln“, wobei du jeden zusätzlichen Wurf mit barer Münze bezahlen musst. Das kann schnell zur Sucht werden, wie auch der eingangs erwähnte Spieler zugibt. Demnach verbringt er prinzipiell jede wache Minute mit Fate/Grand Order.

Unter anderem hat er 500 Dollar ausgegeben, um einen neuen Charakter freizuschalten. Da er diesen jedoch möglichst schnell auf Level 5 bringen wollte, hat er zusätzlich noch einen speziellen Boost gekauft, so dass die Kosten kurzerhand auf insgesamt 2.500 Dollar angestiegen waren. Das nötige Geld knappst „Daigo“ von seinen Ersparnissen ab. Seine Eltern wissen nicht, wie viel Zeit er mit dem Spiel verbringt.

Obwohl er es vor ihnen geheim hält, ärgert sich Daigo nicht über den großen Betrag, den er für Fate/Grand Order ausgegeben hat. „Manche Leute bezahlen 18 Dollar für einen Film und sind davon bewegt. Ich habe 70.000 Dollar für Fate/Grand Order ausgegeben. Aber es bewegt mich.“

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Activision: Mikrotransaktionen machen den meisten Umsatz

Daigo ist nicht der einzige Spieler, der viel Geld für das Mobile Game asgegeben hat. In dem Video-Bericht vom Wall Street Journal sind auch einige Ausschnitte von Streamern zu sehen, die ebenfalls hohe Beträge gezahlt haben. Hast du auch schon mal viel Geld in einem Spiel ausgegeben? Warst du danach stolz darauf oder hast du dich geärgert? Teile uns deine Meinung in den Kommentaren mit.