Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdete Medien (BPjM) sucht Spieletester und Spieletesterinnen. Die Bewerber müssen einige Anforderungen erfüllen, damit sie fürs Zocken bezahlt werden können.

 

Videospielkultur

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War es schon immer dein Traum, fürs Zocken von Games bezahlt zu werden? Dann könnte sich die Ausschreibung des BPjM um den idealen Job für dich handeln. Die Prüfstelle überprüft Videospiele unter dem Aspekt der Jugendgefährdung. Dafür braucht sie Unterstützung von kompetenten Spielerinnen und Spielern, die sich als Tester engagieren wollen.

Auch der erste Teil von Doom war zwischen 1994 und 2011 in Deutschland indiziert. 

Doom VFR Trailer.

Die Hauptaufgabe besteht darin, die Games intensiv inhaltlich zu untersuchen: Muss ein Spiel indiziert werden oder kann es eventuell von der Liste gestrichen werden? Dabei muss der Tester das Game komplett erfassen. Die Resultate werden anschließend neutral in den Sitzungen der Gremien in der Bundesprüfstelle präsentiert. Kenntnisse im Jugendmedienschutz und zur Aufgabe der Bundesprüfstelle sind laut der Ausschreibung daher wünschenswert.

Wichtig ist auch, dass der Bewerber im Raum Bonn wohnt, dass er volljährig, verlässlich, zeitlich flexibel und kommunikativ ist. Absolute Verschwiegenheit sowie hohe Affinität fürs Gaming gehören zu den weiteren Anforderungen. Nicht zuletzt sollte der Bewerber auch gutes mündliches und schriftliches Ausdrucksvermögen sowie gute Englischkenntnisse besitzen.

Auch Videospielhelden haben oftmals ziemlich interessante Karrieren: 

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Die Stelle scheint vor allem als Nebenjob geeignet zu sein, da es sich nicht um eine regelmäßige Beschäftigung handelt. Der Stundenlohn liegt derzeit bei 10 Euro netto.

Hättest du Interesse an einem Job in der Videospielbranche?