Games: Politiker will Steuer für brutale Spiele

André Linken 4

Um Computer- und Videospiele mit allzu viel Gewaltinhalten einzudämmen, hat sich ein Politiker aus dem USA etwas einfallen lassen.

Es handelt sich dabei um den Republikaner Christopher B. Quinn, der im US-Bundesstaat Pennsylvania tätig ist. Er hatte bereits im September einen Gesetzentwurf vorgelegt, der vorsieht, die sogenannten Gewaltspiele mit einer Zusatzsteuer in Höhe von zehn Prozent zu belegen. Allerdings ist der besagte Entwurf erst vor kurzem im Internet aufgetaucht und sorgt seither für angeregte Diskussionen.

Mit den zusätzlichen Einnahmen soll den Plänen von Quinn zufolge unter anderem die Sicherheit in Schulen verbessert werden. Allerdings geht aus seinem Memo nicht genau hervor, worum es sich bei den besagten Verbesserungen letztendlich handelt.

Unter anderem hat Quinn den Gesetzentwurf aufgrund der schrecklichen Vorfälle in Parkland (Florida) eingereicht. Im Februar dieses Jahres gab es dort eine Massenschießerei an einer Schule, bei der mehrere Menschen ums Leben gekommen sind. Quinn sieht eine direkte Verbindung zwischen dem Konsum von Gewaltspielen und aggressiven Verhalten wie bei der besagten Schießerei. Hierfür stützt er sich unter anderem auf eine Studie des National Center for Health Research.

Das hier sind die bisher bestbewerteten Spiele aller Zeiten.

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Das sind die 15 bestbewerteten Spiele aller Zeiten (Update)

Bisher steht allerdings noch nicht fest, ob und wann über den Gesetzentwurf des Politikers abgestimmt wird. Sollte es dazu kommen, dürfte es jedoch sehr interessant und möglicherweise auch wegweisend für die Spielebranche werden.

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