gamescom 2018: Bundesdrogenbeauftragte macht auf Videospielsucht aufmerksam

Michael Sonntag 1

Die gamescom ist mittlerweile zu einer Pilgerstätte für alle Gaming-Begeisterten geworden. Die Bundesdrogenbeauftragte Marlene Mortler möchte anlässlich des Events darauf hinweisen, dass Spiele zwar vielen Menschen Spaß bringen, aber einigen wenigen auch gesundheitliche Probleme, wenn sie nicht richtig damit umzugehen wissen.

gamescom - The Heart of Gaming.

In einer Stellungnahme macht Mortler auf die Risiken „exzessiver Mediennutzung“ aufmerksam. „Computerspiele, Tablets, Smartphones  – für viele alltäglich, immer wieder aufs Neue faszinierend. Bei all dieser Faszination gibt es jedoch auch Risiken, wenn die nötige Medienkompetenz nicht vermittelt wird. Mittlerweile gibt es in Deutschland etwa 100.000 Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren, deren Nutzungsverhalten als problematisch gilt. Die Kids ziehen sich mehr und mehr aus dem Alltag zurück, haben Konzentrationsprobleme oder zeigen depressive Verstimmungen“, erklärt die Bundesdrogenbeauftragte.

Trotz des Komforts und Spaßes, welche die neuen Medien und Geräte uns bieten, muss der Umgang damit – genauso wie zum Beispiel beim Radfahren – vorab gelernt und geübt werden. Es gibt viele tolle und kreative Projekte, die das nötige ‚Rüstzeug‘ vermitteln, fit für die digitale Welt machen sowie Hilfsangebote wie die Online-Ambulanz ,OASIS‘ – nutzen Sie sie!“, so Mortler.

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Bei einem anderen Programm werden den Betroffenen sogenannte „Net-Piloten“ an die Hand gegeben, die als ältere Personen mit mehr Medienerfahrung den jüngeren ein paar Tipps und Tricks geben können. So sehr Videospiele auch Spaß machen und einen unterhaltsamen Zeitvertreib bieten, ist es auch immer wichtig, rauszugehen und etwas mit Freunden zu unternehmen. Auch unabhängig davon, ob du und deine Freunde mit Headsets zocken.

Bildquelle: Elaine Schmidt

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