Goldene Wii als Geschenk an Queen Elisabeth II. - aber wo ist sie jetzt?

Franziska Behner

Ein Marketingexperte von THQ hat vor Jahren eine vergoldete Wii an die Queen geschickt. Die adrette Dame spielt damit nicht – aber wer denn dann?

Queen Elisabeth II. hat während ihrer Amtszeit sicherlich eine ganze Menge Geschenke zugeschickt bekommen. Natürlich nicht nur von Familienmitgliedern und Fans, sondern auch von Firmen, die sich dadurch Aufsehen erhoffen. Also im Grunde genau das, was heutzutage dank Influencern alltäglich ist. In der Regel werden Pressegeschenke oder Marketing-Aktionen auf den Empfänger abgestimmt.

Die Queen hat die Wii wohl nie bekommen

In diesem Fall hat man einen Gegenstand, der im ersten Moment nicht unbedingt zu den öffentlichen Interessen der Queen gehört, einfach vergoldet, um ihn königlicher zu machen: Eine Wii. Das war vor 10 Jahren, als ein kreativer Kopf bei THQ diese Idee hatte. Allerdings scheint dieses Geschenk Elisabeth II. nie persönlich erreicht zu haben.

Wo ist die goldene Wii?

Chris Bratt von People Make Games stellte sich nun die Frage: Wenn sie Queen Elisabeth II. nicht hat, wer dann? Also begab er sich auf eine Reise durch England, stand vor dem Buckingham Palace und strengte die Gehirnzellen an: Wo könnte bloß die Goldene Wii sein?

Goldene Wii plötzlich in Holland

Einige Nachforschungen später findet er sich in den Niederlanden bei einem Sammler wieder, dessen Wohnung mit Konsolen in den unterschiedlichsten Farben und Formen dekoriert ist. Seine Leidenschaft gilt hauptsächlich der Hardware, denn während der Niederländer 280 Konsolen besitzt, zieren seine Sammlung lediglich 35 Games.

Bei ihm findet Bratt auch die gesuchte Wii mit der goldenen Optik. Sie ziert die oberste Etage einer Vitrine und strahlt den Betrachter durch die königliche Farbe regelrecht an. Und der Test beweist: Sie funktioniert sogar!

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Das Geschenk hat Queen Elisabeth II. wohl nie erreicht. Wer weiß, ob sie überhaupt davon wusste. Bei dem Sammler in den Niederlanden hat sie auf jeden Fall einen würdigen Platz in einer Vitrine erhalten, sodass er sich tagtäglich daran erfreuen kann. Das mitgelieferte Spiel soll laut Bratt übrigens nicht besonders gut sein. Der Niederländer hat es hingegen nie gespielt, sondern nur im Regal stehen, um das „Set“ vollständig zu haben.

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