Die große Lootbox-Kontroverse hat mittlerweile auch das ferne Neuseeland erreicht. Dessen Regierung hat jetzt eine interessante Erklärung zu dem Thema abgegeben.

Der US-Politiker Chris Lee hat einen Gesetzentwurf gegen Lootboxen vorgelegt.

Gesetzentwurf von Chris Lee gegen Lootboxen.

In den vergangenen Wochen beschäftigte sich nämlich auch in Neuseeland eine Kommission mit der Frage, ob Lootboxen tatsächlich als Glücksspiel anzusehen und entsprechend zu reglementieren sind. Diesbezüglich meldete sich vor kurzem Trish Millward vom New Zealand Department for Internal Affairs zu Wort, um das Ergebnis der Untersuchung zu verkünden:

Obwohl es so scheint, dass es sich bei der Zahlung von Geld für eine Lootbox mit Inhalten, die zufällig bestimmt werden, um Glücksspiel handelt, ist das Department der Auffassung, dass Lootboxen nicht unter die gesetzliche Definition von Glücksspiel fällt.

Auch andere Spiele sind bereits in Konflikt mit dem Gesetz geraten.

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Lootboxen: Laut australischem Analyst eindeutig Glücksspiel

Demnach werde es laut Millward derzeit auch keine entsprechende Regulierung von Lootboxen geben. Allerdings werde die Regierung von Neuseeland die internationale Diskussion dieses Themas auch weiterhin im Auge behalten. Belgien hat beispielsweise eine gänzlich andere Haltung und hat Lootboxen vor kurzem sehr wohl als Glücksspiel definiert, fordert sogar ein Verbot. Auch die deutsche Politik hat das Thema bereits erreicht,