Nach Gaming-Marathon: Mann kann nicht mehr laufen

Marvin Fuhrmann

In China musste ein Mann ins Krankenhaus eingewiesen werden, nachdem er einen Gaming-Marathon hinter sich gebracht hatte. Nach mehr als 20 Stunden vor einem einzigen Spiel konnte er seine untere Körperhälfte nicht mehr fühlen und musste von Einsatzkräften abtransportiert werden.

In Asien sind Internet-Cafés extrem beliebt. Viele User gehen dorthin, um stundenlang zu zocken. Nicht selten gibt es Berichte darüber, dass Gamer dort Kreislaufprobleme bekommen, nachdem sie mehrere Stunden vor den öffentlichen Rechnern verbracht haben. Nun ist aber ein Mann in Jiaxing, in der Zhejiang Provinz deutlich länger vor dem Monitor geblieben. Nach 20 Stunden musste ein Krankenwagen gerufen werden, um den Mann abzutransportieren.

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Nach dieser langen Zeit hatte der Mann versucht, auf die Toilette des Cafés zu gehen. Dabei stellte er fest, dass er seine Beine nicht mehr bewegen konnte. Von der Hüfte an war sein Körper völlig taub. Bis zu dieser Erkenntnis hatte er die 20 Stunden ohne jedwede Pause vor einem einzigen Spiel verbracht. Um welches es sich dabei handelte, geht aus dem Bericht der Seite News Week nicht hervor. Seine Freunde riefen den Krankenwagen. Ob es ihm mittlerweile wieder besser geht, ist ebenfalls nicht bekannt.

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Während der Mann abtransportiert wurde, soll er darum gebettelt haben, das Spiel noch zu Ende bringen zu können. Natürlich haben die Rettungskräfte und seine Freunde darauf nicht reagiert. 2008 hat China als erstes Land der Welt Internetsucht als Krankheit anerkannt. Seitdem gibt es viele Initiativen, die versuchen, die Betroffenen von der Sucht loszureißen.

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