Pennsylvania könnte bald eine Zusatzsteuer auf Videospiele mit Gewalt erheben

Marvin Fuhrmann

In Pennsylvania könnten Videospiele künftig mehr kosten, wenn sie Gewalt beinhalten. Ein neuer Gesetzesentwurf sieht vor, dass diese Spiele dann mit einer weiteren Steuer bedacht werden. 

Diese würde nicht sonderlich klein ausfallen. Ganze 10 Prozent sollen auf Games wie GTA 5, Red Dead Redemption 2 oder andere Spiele mit gewalttätigen Inhalten aufgeschlagen werden. In einem Statement, wie PCGamesN berichtet, stützt sich der Republikaner Chris Quinn, der den Entwurf vorgelegt hat, darauf, dass Studien den direkten Zusammenhang zwischen Gewalt bei Kindern und Videospielen gezeigt hätten.

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Die dümmsten Wege in GTA 5 zu sterben.

„Ein Faktor, der das Wachstum von Gewalt an Schulen erhöht und dazu beiträgt, sind Videospiele, die die Kinder zu Gesicht bekommen. Studien haben gezeigt, dass Videospiele mit Gewalt aggressive Gedanken, Verhaltensweisen und Gefühle auf kurze und lange Sicht erhöhen können.“

Red Dead Redemption 2: Launch Trailer (deutsch).

Das Perfide: Eigentlich geht es in der Studie noch weiter, doch unterschlägt Quinn dies. Die Studie sagt nämlich aus, dass Videospiele nur ein Faktor von vielen ist. Weitere Faktoren seien  beispielsweise noch der Zugang zu Waffen, psychische Krankheiten und Anderes.

Noch sieht es für den Gesetzesentwurf nicht sonderlich gut aus. Im Oktober 2018 wurde er zunächst abgelegt und nun wieder angebracht. Die Entertainment Software Association, die das Sprachrohr für alle amerikanischen Spieleentwickler ist, bezeichnete den Entwurf als einen Verstoß gegen die Verfassung der vereinigten Staaten.

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