PlayStation: Spieler in Chicago müssen bald Steuern zahlen

André Linken 9

Für die Spieler, die in der US-Stadt Chicago (Bundesstaat Illinois) wohnen, wird das Zocken auf PlayStation-Konsolen schon sehr bald etwas teurer.

Das liegt jedoch nicht etwa daran, dass Sony dort die Preise in die Höhe treibt. Stattdessen führt Chicago ab dem 14. November 2018 eine erweiterte „Vergnügungssteuer“ (Amusement Tax) in Höhe von neun Prozent ein, die unter anderem Online-Services wie PlayStation Plus oder PlayStation Now betrifft.

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Wirklich neu ist diese Steuer nicht, da sie bereits seit dem Jahr 2015 existiert. Bisher war sie jedoch auf bestimmte Dienste beschränkt wie zum Beispiel Netflix oder Spotify. Mit der Erweiterung, die ab dem 14. November in Kraft tritt, fallen jedoch auch viele andere Dienste unter die entsprechende Definition. Somit müssen die Einwohner von Chicago ab demnächst neun Prozent mehr für ihre Aktivitäten und Käufe bei PlayStation-Diensten bezahlen.

Ob es dabei bleibt, ist bisher noch nicht ganz klar. Der Grund: Mehrere große Konzerne wie zum Beispiel Apple und Netflix haben bereits Klage gegen die besagte Steuer eingereicht und befinden sich derzeit im Rechtsstreit. Sie behaupten unter anderem, dass die Abgabe gegen den „Internet Tax Freedom Act“ aus dem Jahr 1998 verstößt, der eigentlich dafür sorgen sollte, dass die Regierung internetspezifische Steuern einführt.

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Hier in Deutschland bist du natürlich nicht von der ganzen Angelegenheit betroffen, so dass du dir den Verlauf des Rechtsstreits in alle Ruhe ansehen kannst. Doch wer weiß, was diesbezüglich in der Zukunft noch so alles geschieht.

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