So wollten Eltern von Pro-Gamern den Erfolg ihrer Kinder verhindern

Alexander Gehlsdorf

E-Sport hatte nicht immer den Ruf und den Erfolg, den er heutzutage genießt. Dementsprechend hatten es auch die Profis nicht immer leicht.

Die Bedeutung und Popularität von E-Sport ist in den vergangenen Jahren stark angestiegen:

League of Legends - Our Game.

Professionelle E-Sportler haben alles. Geld, Fans, Anerkennung und Spaß an ihrem Job. Doch das war nicht immer so. Besonders die besorgten Eltern haben ihre Schützlinge bei ihrem ungewöhnlichen Hobby nicht immer nur unterstützt.

Das Wall Street Journal hat mit unterschiedlichen Eltern gesprochen, deren Kindern inzwischen zu gefeierten E-Sportlern aufgestiegen sind. Noch vor einigen Jahren allerdings wären diese Karrieren beinahe an den strengen Erziehungsmethoden gescheitert.

So versuchte der Vater von League of Legends-Profi Matthew “Akaadian“ Higginbotham etwa seinen Sohn am Zocken zu hindern, indem er das Stromkabel des Rechners und schließlich auch das Internetkabel zog. Der Vater von Call of Duty-Profi Cuyler “Huke“ Garland hingegen nahm die Xbox seines Sohnes mit ins Büro, damit dieser nicht heimlich zuhause spielte. Huke hatte jedoch einen Notfallplan: Er hatte eine zweite Xbox im Schrank versteckt.

Obwohl bei den größten Turnieren viel auf dem Spiel steht, kommt auch der Spaß nicht zu kurz:

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Derlei Skepsis gehört inzwischen glücklicherweise der Vergangenheit an und Spiele wie League of Legends begeistern ein Millionenpublikum. Auch der Vater von Matthew “Akaadian“ Higginbotham hat inzwischen großen Respekt vor den Leistungen seines Sohnes. „Er verdient mehr als ich“, gibt er zu.

Alexander Gehlsdorf
Alexander Gehlsdorf, GIGA-Experte für Magic the Gathering, Tests, Star Wars und Wortspiele.

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