Im Jahr 2018 plant die Weltgesundheitsorganisation erstmals Videospielsucht offiziell als psychische Krankheit anzuerkennen. Eine Definition, wer genau als süchtig einzustufen ist, bleibt dahin gehend noch abzuwarten.

Dass es Menschen gibt, die es mit dem Hobby gerne einmal zu weit führen und Job, Freunde oder sogar ihr Leben verlieren, ist bekannt. Doch ist „Videospielsucht“ tatsächlich als psychische Störung zu werten? Laut der Weltgesundheitsorganisation ist sie das! Wie die Webseite New Scientist (via Game Rant) berichtet, soll Videospielsucht im Jahr 2018 erstmals offiziell als Krankheit anerkannt und definiert werden.

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Wie genau diese Krankheit definiert werden soll, steht aktuell noch nicht fest. Es ist jedoch davon auszugehen, dass ein Mensch als videospielsüchtig diagnostiziert werden dürfte, wenn er andere, wichtige Bereiche des Lebens im Angesicht der digitalen Unterhaltung stark vernachlässigt. Doch nicht nur das: Ein Spieler müsste bei Videospielentzug vermutlich Anzeichen von Entzugserscheinungen verspüren, um als videospielsüchtig eingestuft zu werden.

Mache den Test: Bist Du süchtig nach Videospielen?

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Bedenken rund um Videospiele und Suchtverhalten sind nichts neues: Auch in Deutschland gab es bereits Bemühungen, an den Altersfreigaben von Spielen zu schrauben, um Kinder und Jugendliche zu schützen. Die aktuelle Lootbox-Kontroverse erweitert das Thema zudem um Glücksspielsucht.