Gewalt und Aggression spielen immer wieder eine prominente Rolle in der Mainstream-Berichterstattung über Videospiele. Eine aktuelle Studie widerlegt nun einige Vorurteile, die es dazu über Gamer gab.

Resident Evil 7 im Test.

 Auch in Resident Evil 7 gibt es ziemlich brutales Gameplay. 

Vielleicht kann nun endlich das Vorurteil über den aggressiven Gamer zu Grabe getragen werden. Eine aktuelle Studie der Medizinischen Hochschule in Hannover fand nämlich, dass es keinen direkten Zusammenhang zwischen erhöhter Aggression und gewalttätigen Videospielen gibt. Die Studie untersuchte vor allem, ob brutale Games irgendwelche Langzeitfolgen auf unsere Psyche haben. Bisherige Untersuchungen betrachteten dagegen hauptsächlich kurzzeitige Auswirkungen.

 Studie belegt: Videospiele reduzieren Stress

Die Medizinische Hochschule Hannover beobachtete insgesamt 30 männliche Versuchsteilnehmer. Die eine Hälfte waren leidenschaftliche Gamer und die andere Hälfte nicht. Verglichen wurde die emotionale Reaktion der Teilnehmer auf unterschiedliche Bilder, nachdem die eine Gruppe gewalttätige Games spielte. Weder der MRT-Scan noch ein psychologischer Fragebogen befanden dabei signifikante Unterschiede zwischen den Teilnehmern.

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Selbst die Wissenschaftler waren überrascht von diesem Resultat, was weiter verdeutlicht, wie tiefsitzend die Vorurteile gegen Gamer in unserer Gesellschaft sind. Sie hatten vermutet, dass Videospiele deutlich zu einer erhöhten Aggression führen würden. Endlich gibt es eine Studie, die also belegt, was wir als Gamer schon lange wussten.