Studie: Videospieler haben bessere Lernkapazitäten

Luis Kümmeler 1

Eine Studie der Neuropsychologen der Ruhr-Universität Bochum hat ergeben, dass Menschen durch das Nutzen von Videospielen offenbar ihre Hippocampus genannte Hirnregion besonders stimulieren. Dies soll auf Dauer die eigene Lernfähigkeit im Vergleich zu Nichtspielern stark verbessern, es soll leichter fallen, gelerntes vom Kurz- ins Langzeitgedächtnis zu übertragen.

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Erst vor wenigen Tagen machte eine Studie die Runde, die ergeben hat, dass Videospieler echte Vorteile im Bett vorzuweisen haben. Doch damit nicht genug: Wie die Neuropsychologen der Ruhr-Universität Bochum laut Deutschlandfunk jetzt im Rahmen einer Studie herausgefunden haben wollen, haben Zocker sogar das Potential, besser zu lernen. 17 Freiwillige, die angaben, mehr als 15 Stunden pro Woche mit Videospielen zu verbringen, untersuchten die Wissenschaftler und stellten denen in einem Test 17 Nichtzocker gegenüber, während Hirnaktivitäten mit einem MRT aufgezeichnet wurden.

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Das Ergebnis: Die Spieler sollen dabei deutlich besser abgeschnitten und zudem eine höhere Aktivität im Hippocampus gezeigt haben – jenem Teil des Gehirns, der als besonders wichtig für die Überführung von Gedächtnisinhalten aus dem Kurzzeit- in das Langzeitgedächtnis gilt. Besagte Hirnregion soll laut der Studie durch das Nutzen von Videospielen trainiert werden, wodurch sich betroffene Menschen offenbar mehr merken können. Dies könnte auch für ältere Menschen interessant werden, die mit fortschreitendem Alter bekanntlich häufig vergesslicher werden.

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