Mittlerweile hat sich auch die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) zum kontroversen Thema „sind Lootboxen eigentlich ein Glücksspiel“ geäußert.

 

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Derzeit sorgen Spiele wie Star Wars: Battlefront 2 für kontroverse Lootbox-Diskussionen.

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Erst vor kurzem hatte der bekannte YouTuber TotalBiscuit vom amerikanischen Entertainment Software Rating Board (ESRB) gefordert, Lootboxen beziehungsweise Spiele mit einer solchen Mechanik als Glücksspiele zu kategorisieren. Dafür gab es seitens des ESRB zwar eine Absage, doch die Diskussion nahm an Fahrt auf. Jetzt hat sich auch die deutsche Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) zu der kontroversen Thematik zu Wort gemeldet.

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Demnach seien Lootboxen zwar prinzipiell nicht unproblematisch und es gäbe einige Portale, deren Geschäftsmodelle definitiv nicht als zulässig anzusehen seien, doch könne eine grundlegende Kategorisierung aufgrund der enormen Komplexität des Themas nicht so einfach vorgenommen werden.

„Als Glücksspiel gelten dem Gesetz nach Spiele, bei denen Spieler*innen gegen ein Entgelt eine Gewinnchance erwerben und der Gewinn ganz oder überwiegend vom Zufall abhängt. Lootboxen, die gegen ein Entgelt immer ein zufällig generiertes Item vergeben, gelten nach üblicher Auffassung bisher nicht als Glücksspiel. Die zufällige Auswahl von Gegenständen bei Lootboxen entspricht demnach Geschäftsmodellen, die Gewinnspielen oder sogenannten ‚Ausspielungen bei denen der Gewinn in geringwertigen Gegenständen besteht‘ ähneln (z.B. Lose auf dem Jahrmarkt, das Sammeln von Panini-Bildchen oder Figuren aus Überraschungs-Eiern).“

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Zudem verweist die USK darauf, dass die Prüfung der Vorgaben des Glücksspiel-Staatsvertrags (GlüStV) - darunter fällt die Kategorisierung von Glücksspielen - nicht der gesetzliche Auftrag als Selbstkontrolle sei. Des Weiteren gab es den Rat an die Eltern, sich mit den entsprechenden Medien und Geräten ihrer Kinder intensiv auseinanderzusetzen und solche Mechaniken (Lootboxen etc.) im Auge zu behalten. 

 

GIGA-Redaktion
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