Warum war Spielewerbung in den 90ern so voller Sex?

Sebastian Moitzheim

Spielewerbung in den 90ern war voller Sex. Egal, ob Sony, Nintendo oder SEGA - alle wollten sie ihre Produkte, sogar die kinderfreundlichen wie den Gameboy, mit Sex verkaufen.

Warum war Spielewerbung in den 90ern so voller Sex?

Wir alle lieben doch Retro-Spielewerbung. Wer hat nicht schonmal über die Klassiker gelacht: die Anzeige für den Gameboy, die versprach: „Grafik, so realistisch, dass du vergisst, dass es nur ein Spiel ist“; oder die für die ungekannte Mobilität des „Game Keeper“. Aber ist euch schon aufgefallen, wie oft Spielewerbung früher mit Sex arbeitete? Besonders in den 90ern nutzte so ziemlich jeder große Hersteller schöne, leicht bekleidetet Frauen oder sexuelle Anspielungen, um seine Spiele und Hardware zu verkaufen - teils offenbar unabhängig davon, welche Altersgruppe diese Produkte oft anvisierten.

Nehmt zum Beispiel diese Anzeige für das Neo Geo (erinnert sich noch wer?):

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…oder diese beiden von SEGA:

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Und auch SEGAs Nemesis Nintendo machte mit - was sie heute sicher ungern zugeben:

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(nebenbei: Wenn ihr „ein Frettchen in eurer Hose“ hört, denkt ihr dann: „Ui, Spaß!“?)

Und natürlich durfte auch Sony nicht fehlen. Wer kennt noch Gex?

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Offenbar dachten Spiele-Publisher in den 90ern, dass ihr Publikum ausschließlich aus notgeilen, 14jährigen Jungs besteht. Zum Glück denkt das heute niemand mehr…

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via Frag Hero

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