Xbox-Chef: Ein-Plattform-Entwickler sind für Phil Spencer nicht zukunftsfähig

André Linken 3

Der Xbox-Chef Phil Spencer von Microsoft hat sich vor kurzem zum Thema „Übernahme von Entwicklerstudios“ geäußert und dabei interessante Einblicke gewährt.

Vor nicht allzu langer Zeit hatte Microsoft bekanntlich die beiden Studios Obsidian Entertainment und inXile Entertainment übernommen. Die beiden Teams haben nicht nur gemeinsam, dass sie vor allem Rollenspiele auf den Markt bringen. Sie produzieren zudem nicht nur für eine, sondern für mehrere Plattformen.

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Das scheint Microsoft sehr wichtig zu sein, wie Phil Spencer bei der Barclays Global Technology, Media and Telecommunications Conference durchblicken ließ. Denn neben der großen Bedeutung von Cloud-Technologien und der Community legt er allem Anschein nach bei der Einstellung von Entwicklerstudios großen Wert auf eine möglichst weite Hardware-Bandbreite.

„Wir betrachten es als die drei C’s: Content, Community und Cloud. Die Cloud ist eine Art und Weise, wie wir sowohl die Community als auch die Inhalte auf jedem Gerät für den Spieler bereitstellen können. Ich würde sagen, dass ich zögern würde, nach einem Entwicklerstudio zu suchen, das nur für ein Gerät produzieren kann, weil die Leute Games auf allen Geräten spielenIch denke, dass man eine Gelegenheit verpasst, wenn man nicht an Spiele denkt, die überall dort funktionieren, wo Spieler aktiv sind.“, so der Xbox-Chef.

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Offenbar sieht er Ein-Plattform-Entwickler nicht unbedingt als zukunftsfähig an. Diese Aussage passt übrigens auch zu einem anderen Zitat von Phil Spencer, über das wir erst kürzlich berichteten. Demnach plant Microsoft wohl die Ausweitung des Xbox Game Pass auf mehrere Plattformen. Daher wäre es nur konsequent, wenn der Konzern bei möglichen Übernahmekandidaten ausschließlich auf solche Studios setzt, die nicht nur für die Xbox One produzieren.

Versteckte Kritik an Sony?

Wer zwischen den Zeilen liest, wird eventuell eine versteckte Krtik an Sony erkennen können. Der Publisher lässt seit Jahren schon Spiele entwicklen, die exklusiv auf der PS4 erscheinen sollen. Bisher hat sich Sony auch vehement gegen Crossplay zwischen PS4, Xbox One und Nintendo Switch gewährt. Fortnite ist eines der wenigen Beispiele, bei dem das Spielen plattformübergreifend möglich ist.

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