Das Jahr 2017: Die besten Vorsätze für Gamer

Leo Schmidt 3

2016 liegt hinter uns und was für eine wilde Fahrt es war! Wir hatten tote Prominente, erschossene Gorillas, die USA haben ihre ersten orangen Präsidenten gewählt und viele andere Dinge, die wir möglichst schnell vergessen sollten. Doch kein Neujahr geht vorüber, ohne obligatorische Neujahrsvorsätze, die nach einer Woche bereits wieder gepflegt ignoriert werden.

Supercut: Die besten Spiele des Jahres 2016.

Lasst uns einen Blick darauf werfen, was wir als Gamer uns so vornehmen könnten. Natürlich treffen nicht alle Punkte auf jeden von uns zu, aber geh mit Dir selbst ins Gericht und überleg Dir, ob einer oder mehrere Punkte nicht doch irgendwie passend sind.

1. Der Pile of Shame

Fangen wir gleich mit dem Offensichtlichsten an, dem Elefanten im Raum, dem Schandstapel, besser bekannt als Pile of Shame. Egal, ob Du größtenteils auf Konsolen oder PC unterwegs bist, im Laufe der Zeit sammelt sich bei so manchem eine schier unüberblickbare Menge an Games in der Spielothek an, sodass Du bald nicht mehr weißt, wann Du das alles zocken sollst oder gar vergisst, dass Du die entsprechenden Spiele überhaupt besitzt oder schon gespielt hast. Nur allzu gerne gibst Du den üppigen Sonderverkäufen die Schuld, vor allem Steam ist hier einer der Platzhirsche, doch eigentlich weißt Du genauso wie ich, dass die Schuld bei Dir und mir liegt.

Was also können bzw. sollen wir im neuen Jahr tun? Die offensichtliche Maßnahme ist, erst einmal den Stapel abzuarbeiten. Gut, Du bist nicht immer in der Stimmung für ein künstlerisches Indie-Adventure mit Heulfaktor 12, aber irgendwann innerhalb des nächsten Jahres wird es sich ja wohl mal ergeben. Die zweite Aktion sollte sein, die eigene Wunschliste zu betrachten und auszusortieren. Kein Mensch braucht all das, zumal Dir auch im nächsten Jahr wieder neue Titel um die Ohren fliegen. Der dritte und schwerste Punkt ist Disziplin. Wenn sich das nächste Mal die Stimme im Hinterkopf meldet, ob Du dieses oder jenes Spiel wirklich kaufen willst, bloß, weil es gerade einen Appel und ein Ei kostet, horch in Dich hinein. Lautet die Antwort „Vielleicht irgendwann mal.“, dann ist es eine Überlegung wert, vielleicht auch erst irgendwann mal zuzuschlagen. Und da ich bei Impulskäufen bin…

2. Early Access und Season Pass

Es ist wirklich keine Neuigkeit, das Thema gab es schon häufig, doch das Jahr 2016 (vor allem ein bestimmtes Spiel, das ich nicht weiter erwähnen will und das garantiert nicht im Weltraum spielt) sollte uns nun langsam mal und ultimativ gelehrt haben, dass wir mit Hype und Vertrauen sparsam sein müssen. Ob es nun darum geht, dass sich der Dark-Souls-DLC in drei Stunden durchspielen lässt oder, wie in meinem Fall, dass quasi sämtliche herunterladbare Inhalte für XCOM 2 alberne Kostüme für die Soldaten im Feld sind – blind vorbestellen, ob Spiel oder Season Pass, sollte sehr überlegt und vorsichtig eingesetzt werden.

Bilderstrecke starten
22 Bilder
Games 2016: Das sind die 20 besten Spiele des Jahres.

Damit verwandt ist das leidige Problem der Early-Access-Versionen. Das Mindeste, was Du tun solltest, bevor Du jemandem für noch nicht gesicherte Qualität Deine sauer verdienten Dukaten in den Schlund wirfst, ist Dir einen Überblick zu verschaffen, wie der Rest der Nutzer das Spiel bislang bewertet oder Vorschauen lesen. Bei einer erfahrenen, online-affinen Userschaft, die nicht jedem angeblichen nigerianischen Prinz oder Cialis-Verkäufer auf den Leim geht, sollte so viel Vorsicht vorhanden sein.

Drei weitere Tipps findest Du auf der nächsten Seite.

Zu den Kommentaren

Kommentare zu diesem Artikel

Neue Artikel von GIGA GAMES

* Werbung