Gaming-PC selber bauen: Das High-End-Monster

Daniel Nawrat 3

Du suchst nach der Crème de la Crème unter den Gaming-PCs und Geld spielt dabei keine Rolle? Der hier vorgestellte Monster-PC wird mit jedem aktuellen Titel spielend fertig und ermöglicht ebenfalls puren Spielgenuss in knackiger 4K-Auflösung. Spiele wie Assassin’s Creed: Odyssey oder Metro Exodus werden besser aussehen denn je.

Gaming-PC selber bauen: Das High-End-Monster

In den beiden vorherigen Artikeln wurden einerseits der Einsteiger-PC und andererseits der Allrounder vorgestellt. Dabei stand bisher immer ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis im Vordergrund – diese Vorsätze werden beim High-End-Monster nun über Bord geworfen. Diesmal geht es also um pure Leistungskraft und gleichzeitig, möglichst gut dabei auszusehen. Aus diesem Grund befindet sich auch die aktuellste Grafikkarte von Nvidia in dem Build: die Nvidia GeForce RTX 2080 Ti. Mehr Power geht nicht.

Dem Spielgenuss in satter 4K-Grafik und flüssigen 60 FPS steht mit diesem Gaming-PC absolut nichts mehr im Wege. Insbesondere Spiele wie Battlefield 5 oder Shadow of the Tomb Raider dürften dank der Unterstützung von Echtzeit-Raytracing und DLSS besonders gut aussehen. Ältere Titel wie beispielsweise PUBG sollen aber ebenso von der Technik der neuen RTX-Serie profitieren.

Das hat es mit Raytracing und DLSS von Nvidia auf sich

Was steckt im High End-Monster für 3.000 Euro?

Hinweis: Wie gamestar berichtet, häufen sich aktuell die Fälle, in denen Nutzer über fehlerhafte RTX 2080 und RTX 2080 Ti Grafikkarten klagen. Es wäre also sinnvoll abzuwarten, bis sich die Situation geklärt hat.

Ähnlich wie beim Allrounder-PC setze ich bei diesem Gaming-Rechner erneut auf einen Intel Prozessor – genauer gesagt den Intel Core i9-9900K. Das besondere an diesen Prozessoren ist der offene Multiplikator, weshalb sie auch den Zusatz „K“ hinter den Namen tragen. Was bedeutet das nun? Du kannst mit nur wenigen Klicks im entsprechenden UEFI (Unified Extensible Firmware Interface) die Taktrate erhöhen und so noch mehr aus deinem Prozessor rausholen. Für die entsprechende Kühlleistung sorgt der Kraken X62. Dabei handelt es sich um einen All In One-Wasserkühler aus dem Hause NZXT, der durch seine einzigartige Beleuchtung auch noch extrem schick daherkommt.

Darum solltest du deinen Gaming-PC selbst bauen
Die mit Abstand teuerste Komponente dieses Rechners ist die Grafikkarte. In diesem Fall handelt es sich dabei um die MSI GeForce RTX 2080 Ti Gaming X Trio, die beinahe die Hälfte des gesamten Budgets ausmacht. Dafür kannst du aber mit Gewissheit sagen, dass du eine der leistungsstärksten Grafikkarten überhaupt besitzt und für die nächsten Jahre ausgesorgt hast. Darüber hinaus verfügt das High-End-Monster über schnellen Flash-Speicher in Form einer 500 GB NVMe-SSD und einer 1 TB SATA-SSD. Du wirst also stets von den flotten Übertragungsraten profiteren. Zusätzlich verfügt das System über satte 32 GB DDR4-RAM mit 3.200 Mhz.

Genügend Leistung ist also vorhanden, fehlt nur noch die entsprechende Optik. Hierfür habe ich mich bewusst für Produkte entschieden, die über eine konfigurierbare RGB-Beleuchtung verfügen. Dank des ASUS ROG Mainboards lassen sich die meisten davon auch ganz einfach via Aura Sync aufeinander abstimmen – das Gehäuse inklusive. Du kannst deiner Kreativität in Sachen Beleuchtung also freien Lauf lassen. Auf ein CD-Laufwerk musst du bei diesem Gehäuse jedoch verzichten.

Achtung: Die hier aufgeführten Preise sind gerundet und können sich außerdem jederzeit ändern. (Stand 03.11.2018)
Komponente Produkt Preis
Prozessor Intel Core i9-9900k (8x 3.60 GHz)
Kühler NZXT Kraken X62
Mainboard ASUS ROG Maximus XI Hero (ATX)
Arbeitsspeicher G.Skill Trident Z RGB 32 GB (DDR4-3200)
Grafikkarte MSI GeForce RTX 2080 Ti Gaming X Trio (11 GB, GDDR6)
Festplatte(n) Samsung 970 Evo 500 GB (M.2)

Samsung 860 Evo 1 TB

Netzteil EVGA SuperNOVA G3 750W
Gehäuse Phanteks Enthoo Evolv X (anthrazit, Glasfenster)
Summe 3.490 Euro

Wichtige Anmerkung:

Im Endpreis ist kein Betriebssystem enthalten. Idealerweise besorgst du dir zusätzlich also noch eine Windows 10-Lizenz. Außerdem wurde der Großteil der Komponenten über nur einen Shop bezogen, insofern es möglich war. Hier musst du selbst entscheiden, was dir wichtiger ist. Du kannst sicherlich nochmal einiges sparen, jedoch ist es im Hinblick auf Garantie und Support durchaus sinnvoll, sich auf so wenig Shops wie möglich zu beschränken.

Manchmal kann dein Gaming-PC noch so leistungsstark sein – in 4K könnte er sich an diesen Spielen dennoch die Zähne ausbeißen.

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17 Bilder
15 Spiele, die deinen PC in 4K zum Schwitzen bringen.

Mit dem High End-Monster findet die Artikelserie also vorerst ihr Ende. Welcher der PCs hat dir am besten gefallen? Das Einsteigermodell, der Allrounder oder der hier? Welche Komponenten würden in deinen Traum-PC ziehen, wenn Geld keine Rolle spielen würde? Schreib mir dazu doch gerne in den Kommentare.

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