Liebes 2019: Das sind unsere größten Wünsche an dich!

Alexander Gehlsdorf 3

Wie in den Jahren zuvor schauen wir auch dieses Mal auf unsere optimistischen Wünsche zurück und überprüfen, ob diese in Erfüllung gegangen sind und was das nächste Jahr bereithalten könnte.

Zugegen, auch im vergangenen Jahr waren einige unserer Wünsche mehr auf der optimistischen statt auf der realistischen Seite. Denn waren einige kleine Erfolge dabei.

So sahen unsere Wünsche vor einem Jahr aus

Lasst Skyrim sterben: So war es natürlich nicht gemeint, aber auf eine perfide Art und Weise ist dieser Wunsch tatsächlich wahr geworden. Statt das 50. Remaster zu veröffentlichen, kündigt Bethesda auf der E3 The Elder Scrolls 6 an und zerstört mit Fallout 76 das Vertrauen der Fans. Über Skyrim spricht seitdem kaum noch jemand.

Schluss mit Mikrotransaktionen und Lootboxen: Ein kleiner Erfolg. Offensichtlich sind Mikrotransaktionen und Lootboxen aus der gegenwärtigen Gaming-Kultur nicht mehr wegzudenken. Verglichen mit 2017 fällt jedoch auf, dass insbesondere Lootboxen wesentlich sporadischer eingesetzt werden und Publisher offenbar begriffen haben, wie heikel deren Implementierung geworden ist.

Mehr Double-A-Spiele: Nach Hellblade: Senuas Sacrifice erhofften wir uns noch mehr Spiele, die trotz eines überschaubaren Budgets ein fantastisches Spiel zaubern. Spiele wie Ashen oder Darksiders 3 gingen tatsächlich in die erhoffte Richtung, dennoch dominierten weiterhin Triple-A-Produktionen das Rampenlicht. Die Indie-Szene ist dank Spielen wie Celeste, Hollow Knight oder Dead Cells dafür aber in einem fantastischen Zustand.

Mini-N64: Da haben wir uns leider verspekuliert. Statt eines Mini-N64 erschien lediglich die PlayStation Classic und stellte sich als ziemliche Enttäuschung heraus.

Die Spiele wünschen wir uns für das Mini-N64:

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Nintendo Classic Mini: Diese 24 Titel braucht das Nintendo 64

Half-Life 3: Gut, dass daraus nichts geworden ist dürfte keine große Überraschung sein. Trotzdem hat Valve mit Artifact seit Jahren wieder ein Spiel veröffentlicht. Also vielleicht ein halber Punkt?

Letztendlich lagen wir mit unseren Wünschen also doch nicht so sehr daneben. Mal sehen, wie unsere Wünsche an das Jahr 2019 abschneiden werden.

Schluss mit Battle Royale

Nicht falsch verstehen, Fortnite und Konsorten dürfen natürlich weiterhin bestehen bleiben. Nur bildete der Spielmodus den wohl größten Trend des Jahres, auf den sogar Branchengrößen wie Call of Duty und Battlefield mittlerweile aufgesprungen sind. 2019 also vielleicht etwas weniger Fokus auf Battle Royale?

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13 Gründe dafür, warum Battle Royale gerade so erfolgreich ist

Bethesda kriegt die Kurve

Autsch, derzeit möchte wohl niemand mit Bethesda tauschen. Fallout 76 ist, gelinde gesagt, nach hinten losgegangen und der Ruf des Entwicklers hat einen schweren Schlag hinnehmen müssen. Noch vor einem halben Jahr hingegen war Bethesda auf der Liste der beliebtesten Entwickler noch sehr weit oben mit dabei. Hoffen wir also, dass sich Bethesda die eigenen Fehler zu Herzen nimmt und in Zukunft wieder mit Qualität überzeugen kann. Und vielleicht wird mit umfangreichen Patches ja auch aus Fallout 76 noch ein echtes Highlight, schließlich hat es auch No Man’s Sky inzwischen wieder ganz nach oben geschafft.

Die nächste Konsolen-Generation wird angekündigt

Kaum ein Monat vergeht, in dem nicht erneut über PlayStation 5, Xbox Scarlet sowie die Projekte Anaconda und Lockhart diskutiert wird. Hier ein Interview, da ein Leak – nur keine handfesten Informationen. Vielleicht ändert sich das ja 2019.

Kleinere Open Worlds

Nachfolger XY wird die größte Open World haben, die wir je erschaffen haben. Doppelt so groß wie der Vorgänger!“ Solche und ähnliche Sätze sind in den vergangenen Jahren zum Standard geworden. Jedes Open-World-Spiel muss noch größer und noch umfangreicher werden. Aber warum eigentlich? Seit wann ist Quantität wichtiger als Qualität? Wem nütze die größte Open World etwas, wenn diese nicht mit sinnvollen Beschäftigungen gefüllt ist? Und nein, „Sammle 500 XY“ ist keine sinnvolle Beschäftigung. Wenn es nach uns geht, dürfen Open Worlds in Zukunft gern auch deutlich kleiner ausfallen und dafür konstant hohe Qualität bieten. Weniger ist manchmal eben mehr.

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10 Spiele, die keine Open-World gebraucht hätten

Crossplay wird Standard

Fortnite hat es möglich gemacht. Egal ob PC, PlayStation, Xbox, Nintendo Switch oder Smartphone – alle können miteinander spielen. Das darf gern Schule machen. Für das Jahr 2019 wünschen wir uns also noch mehr Spiele, die auf konsequenten Crossplay setzen. Die Voraussetzung dafür, schafft Epic Games dabei gerade auch abseits von Fortnite.

Was hältst du von unseren Wünschen an das kommende Jahr? Sind sie deines Erachtens realistisch oder doch nur Wunschträume? Verrate uns doch auch, was du dir von den nächsten zwölf Monaten erhoffst. Wir sind auf deine Meinung gespannt!

Was waren eure größte Enttäuschungen 2019? (Umfrage)

2019 war ein tolles Jahr für Gamer auf jeder Plattform. Allerdings gab es auch eine Handvoll Spiele, die einfach nur ein Schlag ins Gesicht waren. Jetzt dürft ihr uns verraten, welche Titel euch in diesem Jahr so richtig enttäuscht haben.

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