Runtime im Test: Funktionieren funktionelle Nahrungsmittel für Gamer?

Kamila Zych

Im Zuge des großen Hypes um gesunde Ernährung und Fitness greifen immer mehr Menschen zu Nahrungsergänzungsmitteln z. B. in Form von Proteinshakes. Nun hat es der Trend dank eines Berliner Start-Ups auch in die Welt der Gamer geschafft. Ich habe mir die Produkte von Runtime mal näher angeschaut und sie getestet.

Stell dir vor, du kommst abends nach Hause und möchtest deinen wohlverdienten Feierabend beim Zocken ausklingen lassen. Vorher etwas essen wäre aber vielleicht nicht schlecht. Damit es schnell geht, schiebst du einfach eine Tiefkühlpizza in den Ofen und verdrückst sie zügig zwischen zwei Matches. Dann wirst du aber langsam müde … zum Glück hast du noch einen Energy-Drink im Kühlschrank. In einem Zug ausgetrunken, kann es dann wieder voller Power weitergehen – zumindest für die nächsten zwei Stunden. Meist tritt danach der berüchtigte Zucker-Crash auf, nach dem du dich noch träger als davor fühlst. Dann heißt es nur noch Game Over: Ab ins Bett.

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Es gibt eine Firma, die meint, für genau diese Probleme eine Lösung gefunden zu haben: Runtime. 2016 gegründet, fokussiert sich das Team auf die speziellen Ansprüche von e-Sportlern und Gamern (Für mehr Infos geht es hier zur Homepage). Anfang des Jahres ist das Start-Up mit zwei Produkten an den Start gegangen: Dem Next Level Meal, welches in Kombination mit Wasser oder Milch alle nötigen Nährstoffe einer vollwertigen Mahlzeit liefern soll und dem Performance Drink, einer weiterentwickelten Version des herkömmlichen Energy-Drinks.

Ich hatte die Möglichkeit, mich mit zwei Mitarbeitern von Runtime zu treffen und sie haben mir etwas mehr über ihre Produkte verraten:

Interview mit Runtime.

Vor dem Start richtig informieren

Bevor ich mich selbst ans Testen der Produkte setzte, wollte ich die Produkte aus einem ernährungswissenschaftlichen Blickwinkel betrachten und Näheres zu den in ihnen enthaltenen Inhaltsstoffen erfahren. Die Gründer betonen, dass es sich bei den Next Level Meals um keine klassischen Nahrungsergänzungsmittel handele, sondern um funktionelle Nahrungsmittel. Aber worin besteht da genau der Unterschied? Um das zu klären, habe ich mir Rat bei Frau Dr. Sigrid Röchter von der Verbraucherzentrale NRW geholt. Sie ist in der Gruppe Lebensmittel und Ernährung tätig und erklärt:

„Nahrungsergänzungsmittel sollen, wie der Name schon sagt, die Nahrung ergänzen. Das sind Vitamine, Mineralstoffe oder andere Stoffe, die in dosierter Form zum Beispiel als Kapseln, Tabletten, Pillen, Pulverbeutel oder Flüssigampullen verkauft werden.“

Wenn also über die herkömmliche Ernährung nicht genug Vitamine und Mineralstoffe zugeführt werden, kann dies mithilfe von Nahrungsergänzungsmitteln ausgeglichen werden. Funktionelle Nahrungsmittel unterscheiden sich laut Frau Dr. Röchter dahingehend, dass es sich dabei um normale Lebensmittel handelt, denen zusätzlich einzelne Vitamine, Mineralstoffe oder Fettsäuren zugesetzt wurden.

Doch was sagt die Expertin zur Gamer-Nahrung?

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