Diese VR-Erfahrung bekommt einen Oscar

Marvin Fuhrmann

Die Academy hat gestern einen ganz besonderen Oscar verliehen. Damit wurde die erste VR-Erfahrung mit einem der filmischen Preise ausgezeichnet. Und das ist kein Wunder. Schließlich hat der Macher hinter dem spielerischen Machwerk bereits mit seinen Filmen einen Oscar nach Hause geholt.

So immersiv ist die HTC Vive:

HTC Vive ausprobiert: Aufsetzen, abtauchen und nur schwer loslassen.

Carne y Arena heißt das VR-„Spiel“, das nun von der Academy mit einem Oscar ausgezeichnet wurde. Der Name bedeutet im Deutschen „virtuell präsent, physisch unsichtbar“. In dem Spiel, das vermutlich eher eine VR-Experience ist, geht es um das Leben von Flüchtlingen und den Erfahrungen, die sie auf ihrer Flucht aus ihrer Heimat erleben. Dabei nutzt der Macher verschiedene Videoinstallationen, Bereiche mit Sand oder einen kalten Raum, um eine noch tiefere Immersion herzustellen.

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Das kreative Genie hinter dem VR-Spiel ist kein Unbekannter. Dabei handelt es sich um den Regisseur Alejandro G. Iñárritu, der für seine Filme Birdman (Michael Keaton) und The Revenant (Leonardo DiCaprio) bereits zwei Oscars bekommen hat. Nun darf er sich noch einen Ehren-Oscar daneben stellen und für immer behaupten, dass er die erste VR-Erfahrung geschaffen hat, die mit einem Oscar ausgezeichnet wurde.

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Sein Werk kann aber nicht einfach nach Hause geholt werden. Aktuell wird das Ganze als Teil des Los Angeles County Museum of Art ausgestellt. Ob diese Installation noch auf Reisen gehen wird, ist nicht bekannt. Übrigens wird für den Virtual-Reality-Teil der Erfahrung eine HTC Vive genutzt. Viele Mitglieder der Academy sehen dies als einen ersten Schritt, um Filme auf eine neue Ebene zu heben.

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