Hugo Barra wird Chef von Oculus und Facebooks VR-Team

Florian Matthey

Der frühere Google- und Xiaomi-Manager Hugo Barra arbeitet jetzt für Facebook. Bei seinem neuen Arbeitgeber wird der Brasilianer sämtliche Aktivitäten im Bereich Virtual Reality leiten. Mit Mark Zuckerberg hat er gleich ein VR-Selfie gemacht.

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In vier Jahren von Google zu Xiaomi zu Facebook

Hugo Barra arbeitete bis 2013 bei Google und wurde dort der Öffentlichkeit als Vizepräsident und Sprecher der Android-Abteilung bekannt. Im September 2013 wechselte er zum chinesischen Hersteller Xiaomi, um als dessen Vizepräsident die internationalen Aktivitäten des Unternehmens zu leiten. Vor wenigen Tagen verkündete er, dass er das Unternehmen wieder verlassen werde, um ins Silicon Valley zurückzukehren. Jetzt ist bekannt, wo es ihn hin verschlägt.

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Barra wird auch Oculus-Chef

Facebook-CEO Mark Zuckerberg hat über das soziale Netzwerk verkündet, dass Hugo Barra die Virtual-Reality-Aktivitäten des Unternehmens leiten werde. Dazu gehört auch das Team der Facebook-Tochter Oculus. Der Oculus-CEO Brendan Iribe war im Dezember von dieser Position zurückgetreten, um sich ausschließlich um die PC-Abteilung von Oculus zu kümmern. Zuckerberg berichtet, dass er Barra seit langer Zeit kenne – seit der Zeit der Android-Entwicklung, aber auch während er bei Xiaomi daran arbeitete, innovative Geräte für Millionen von Menschen anzubieten.

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Das Ziel: VR soll für alle erschwinglich werden

Barra und Zuckerberg glauben beide, dass Virtual und Augmented Reality die Computer-Plattformen der Zukunft sein werden. Man könne mit ihnen komplett neue Dinge erleben und kreativer als jemals zuvor sein. Barra berichtet, dass es schon sein Traum gewesen sei, im Bereich VR/AR zu arbeiten, als es sich noch um Science-Fiction-Technologien handelte. Vom Xiaomi-CEO Lei Jun habe er gelernt, dass es in der Branche nichts Größeres gebe, als bahnbrechende Technologien so vielen Personen wie möglich zugänglich zu machen. Passend zu Barras neuer Tätigkeit gibt es von den beiden Facebook-Managern kein reales gemeinsames Foto, sondern eines ihrer virtuellen Comic-Pendants.

Quelle: Facebook, TechCrunch

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