MSI Trident: Gaming-PC im Mini-Format bietet genügend Leistung für VR

Thomas Lumesberger

Im Gehäuse des MSI Trident, das ein Volumen von nur 4,7 Liter besitzt, finden leistungsstarke Komponenten Platz, die sogar für den Betrieb von Virtual Reality geeignet sind. Das kleine Gehäuse lässt sich der Hersteller aber auch fürstlich entlohnen.

Als Herzstück fungiert ein Intel-Prozessor: Kunden haben die Wahl zwischen einem i5-6400 mit 2,7 GHz bis 3,3 GHz oder einem Intel Core i7-6700 mit einer Taktfrequenz von 3,4 GHz bis 4,0 GHz. Die Prozessoren werden auf einem Mainboard mit H110-Chipsatz untergebracht. An ihrer Seite werkelt ein aktueller DDR4-Arbeitsspeicher mit einer Frequenz von 2.133 MHz. Zwei Slots können bis zu 32 GB RAM aufnehmen. Dazu gesellt sich noch eine MSI GeForce GTX 1060 Grafikkarte. Je nach Ausführung verfügt diese über einen 3 GB oder 6 GB großen Grafikspeicher.

Dank der Grafikkarte ist das System für den Genuss von Virtual-Reality-Spielen geeignet. Darüber hinaus gibt es noch einen HDMI-Ausgang an der Vorderseite, der von MSI als VR-Link bezeichnet wird. Dieser Anschluss geht durch das Gehäuse zum I/O-Panel und kann dort über ein Kabel mit der Grafikkarte verbunden werden. Damit steht dem VR-Spielvergnügen, beispielsweise mit einer HTC Vive, nichts mehr im Wege.

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Als Massenspeicher kommen zwei Technologien zum Einsatz. Einmal gibt es eine M.2 2280 SSD, die für kurze Ladezeiten und ein schnelles System verantwortlich ist sowie ein 2,5-Zoll-Drive (wahlweise als HDD oder SSD).

Zahlreiche Anschlüsse

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Neben dem VR-Link gibt es an der Frontseite noch weitere Anschlussmöglichkeiten. Zwei Klinkenanschlüsse sorgen für einen Kopfhörerausgang sowie einen Mikrofoneingang. Ein USB-3.1-Typ-C-Anschluss ist für zukünftige Geräte bereits integriert, während zwei USB-3.1-Typ-A-Anschlüsse die Verwendung von derzeit noch üblichen Peripherie-Geräten wie Maus, Tastatur oder Festplatten ermöglichen.

Die Rückseite bietet einen ähnlichen Umfang. Hier ist ebenfalls ein USB-3.1-Anschluss zu finden. Darüber hinaus gibt es vier USB-2.0-Schnittstellen und einen Combo-Anschluss für Kopfhörer und Mikrofon. Der HDMI-Ausgang ist für den Anschluss eines Fernsehers oder Monitors vorgesehen. Ein zweiter HDMI-Port dient zum Anschluss des VR-Link.

Die Verbindung mit dem Internet übernimmt entweder das WLAN-Modul mit Dual-Band-Unterstützung oder der RJ-45-Anschluss an der Rückseite. Selbstverständlich ist auch Bluetooth 4.2 an Bord.

Abmessungen und Gewicht

Das Volumen des gesamten Gehäuses beträgt nur 4,72 Liter und ist folglich relativ klein und kompakt. Mit Ständer fallen die Maße folgendermaßen aus: 35,3 x 9,7 x 25,1 cm. Ohne Standfuß betragen die Abmessungen 34,6 x 7,1 x 23,2 cm. Damit ist der MSI Trident nur etwas größer als eine etwa die PS4 Pro. Das Gewicht beträgt mit den Komponenten 6,09 Kilo und ist für eine derartige Rechenmaschine in der Tat leicht. Die PlayStation 4 oder die Xbox One sind im Vergleich allerdings deutlich leichter. Die PS4 wiegt 2,8 Kilogramm, während die Xbox One 3,2 Kilogramm auf die Waage bringt.

MSI Trident: Varianten, Preis und Verfügbarkeit

Prinzipiell gibt es den Gaming-PC in drei verschiedenen Bundles zu kaufen. Einmal als Standard-Version, bei der neben Trident, Ständer, Netzteil, Bedienungsanleitung und Treiber-CD auch noch ein Download-Code für Mafia 3 beiliegt. Die Gamepad-Editon richtet sich, wie der Name bereits verrät, an Spieler, die ein Gamepad bevorzugen. Neben den Komponenten der Standard-Edition gibt es zusätzlich noch ein Gamepad von Steelseries dazu. Zuletzt gibt es noch die Core-Edition, bei der es anstatt des Controllers eine MSI-DS4200-Tastatur sowie eine MSI-DS-B1-Maus dazugibt.

Günstig sind die kompakten PCs allerdings nicht. Die günstigste Variante wartet mit einem Intel Core i5-6400, 8 GB Arbeitsspeicher und einer GTX 1060 mit 3 GB VRAM auf und schlägt mit 999 Euro zu Buche, ohne Gamepad, Maus oder Tastatur. Die leistungsstarke Variante mit i7-Prozessor, 8 GB RAM und GTX 1060 mit 3 GB Grafikspeicher kostet 1.249 Euro. Vorbestellungen sind beispielsweise bereits bei Notebooksbilliger möglich. Ab Dezember soll der MSI Trident ausgeliefert werden.

Quelle: MSI via ComputerBase

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