Aktuell warnen Experten auf dem Sektor der Augenmedizin vor den Langzeiteffekten der VR-Brillen. Demnach könnte es eine Welle von Übelkeit, Augenkrankheiten und Sehschwächen geben, wenn die Geräte in Zukunft häufiger genutzt werden. Dabei sind vor allem junge Menschen deutlich anfälliger.

 

Virtual Reality

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Virtual Reality: SteamVR featuring the HTC Vive

Am 13. Oktober erscheint mit der Playstation VR, das vorerst letzte Headset eines großen Herstellers in diesem Jahr. Oculus Rift und HTC Vive sind schon eine ganze Weile draußen und belustigen mit neuen Konzepten und Spielen die Community. Doch nun warnen Augenärzte vor den Langzeitwirkungen der Brillen. Laut Augenchirurg Dr. David Allamby, der die Londoner Focus Klinik leitet, könnte es zu schwerwiegenden Folgen für die User kommen.

So viel Platz braucht ihr für die PS VR

Da die VR-Headsets aktuell einen regelrechten Boom erfahren, machen wir uns auf eine Generation von Gamern bereit, die mit schwerwiegenden Augenproblemen zu kämpfen haben wird. Eltern und junge Menschen müssen über die Risiken Bescheid wissen. Mit VR werden wir mehr und mehr Leute sehen, die unter dem Entzug von Sonnenlicht leiden - Eine Krankheit, die das natürliche Wachstum der Augen behindert und schneller zu Kurzsichtigkeit führen kann. Und da sich die Augen zudem nur noch auf kurze Distanzen zur Linse fokussieren müssen, entsteht ebenfalls die Kurzsichtigkeit.

Wie bei allen Dingen, sollte man auch bei VR wissen, wann die eigene Grenze erreicht ist. Mehr als ein bis zwei Stunden in der virtuellen Realität zu verbringen, kann auf Dauer gesehen einfach nicht gesund sein. Vor allem dann nicht, wenn sich die Augen in jungen Jahren noch voll in der Entwicklung befinden.

Quelle: Mirror