VR: Laut Mark Zuckerberg erst in bis zu 10 Jahren ausgereift

Marco Schabel

2016 sollte der große Siegeszug der Virtual Reality-Geräte beginnen, und stockte ein wenig. Das liegt unter anderem an der Technik, die laut Facebook-Gründer Mark Zuckerberg noch einen langen Weg vor sich hat.

Oculus Rift - Teaser.

Es ist eine Interessante Vorstellung, nicht nur vor dem Fernseher zu sitzen, und eine Sendung oder ein Spiel zu erleben, sondern mittendrin zu sein und diese Erfahrung nahezu hautnah zu erleben. Versprochen haben uns dieses Erlebnis diverse Hardware-Entwickler mit ihren VR-Brillen. Geliefert haben sie zumindest eine ungefähre Vorstellung, auch wenn die Anwendungen für die VR-Headsets oft nur als Technik-Demos und Spielereien belächelt werden. Zu den großen Vertretern gehört dabei das seit 2014 zu Facebook gehörende Unternehmen Oculus VR mit ihrer vor einem Jahr veröffentlichten Oculus Rift. Auch das technisch erhabene Headset is jedoch noch weit von dem entfernt, was die Entwickler wollen – und wird bis dahin auch noch viel Zeit benötigen.

Das zumindest behauptet Facebook-Gründer und Geschäftsführer Mark Zuckerberg in einem Interview mit der New York Times. So gibt dieser zu verstehen, dass die VR-Headsets des Marktes, mit ihren Kabeln, ihrer unzufriedenstellenden Auflösung und ihrem hohen Gewicht, noch weit von dem entfernt sind, was als hochqualitativ beschrieben werden kann. Es werden laut ihm noch Jahre vergehen, bis die Qualität die Entwickler und auch die Kunden zufriedenstellen wird. „Ich glaube nicht, dass wirklich gutes Virtual Reality schon vollumfänglich da ist“, so Zuckerberg. „Fünf oder zehn Jahre werden wohl noch notwendig sein, um den Punkt zu erreichen, zu dem alle hinmöchten“. Welcher Punkt das genau ist, wird vom Facebook-Mann allerdings nicht näher umrissen. Fest steht aber bereits, dass Facebook in den kommenden Jahren weitere drei Milliarden Dollar in die Entwicklung ihrer VR-Headsets investieren wird, um diesen Punkt zu erreichen.

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11 Probleme, mit denen VR auch heute noch zu kämpfen hat

Wie die Zukunft der VR-Geräte aussieht, ist noch unklar. Ein wichtiger Faktor sind dabei auch die Kunden selbst, die zugreifen müssen. Doch selbst das gute Preis-Leistungs-Verhältnis, das Sony mit der PlayStation VR für die PS4 bietet, konnte bislang nicht genug Kunden anlocken, um die Verkaufserwartungen zu erfüllen.

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Quelle: New York Times

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