Frauen in Games: Unsere Themenwoche im Überblick

Lisa Fleischer

Von wegen, Frauen würden nicht zocken: Fast die Hälfte aller Gamer sind weiblich. Und trotzdem sind nur 23 Prozent der Belegschaft der Games-Branche Frauen, in Videospielen ist das weibliche Geschlecht ebenfalls unterrepräsentiert.

Google startete vor einiger Zeit die Kampagne Change the Game, die Spielerinnen dazu ermutigen soll, zu ihrem Hobby zu stehen:

Google Play – Change the Game.

Genau deshalb haben wir uns dazu entschieden, Frauen in Spielen nicht nur einen Artikel, sondern eine ganze Themenwoche zu widmen. Alle Artikel, die wir in diesem Rahmen veröffentlicht haben, haben wir dir hier noch einmal zusammengefasst:

Wir wünschen uns ein echtes Zelda-Spiel

Obwohl The Legend of Zelda die blonde Prinzessin im Namen hat, dreht sich das Spiel schon seit Jahrzehnten nicht um sie, sondern um den Jungen Link, der ihr zur Rettung eilt. Dabei bietet der Charakter Zelda doch so viel Material, dass gleich mehrere Spiele um sie gestrickt werden könnten. Wir wünschen uns deshalb von Nintendo: Bitte lass uns endlich als Zelda spielen!

Crossplay mal anders

Weibliche Charaktere sind längst nicht nur etwas für Frauen! Warum es sehr wohl Spaß macht, auch mal aus der Sicht einer Frau zu spielen und welche Geschichten er sich für seine weiblichen Alter Egos ausgedacht hat, erzählt Autor Alexander Gehlsdorf in seiner Kolumne.

Ohne Frauen gäbe es keine PC-Spiele

Auch, wenn sich das Gerücht bis heute hält, PC- und Videospiele seien eine Männer-Domäne, waren Frauen schon seit Anbeginn des Mediums enorm wichtig für dessen Entwicklung. Welche Frauen besondere Meilensteine erzielt haben, erfährst du in dem Artikel „Ohne diese Frauen könntest du heute kein PC-Game spielen“.

Die Power-Frau von Thoughtfish

Frauen sind nicht nur Spielerinnen, Entwicklerinnen, Autorinnen oder Übersetzerinnen, sie können sehr wohl auch einen verdienten Platz in der Führungsetage einnehmen. Das beweist die Leiterin der Entwicklerschmiede Thoughtfish, die in unserem Portrait über ihre Erfahrungen in der Games-Branche berichtet.

Auch weibliche Stars können leidenschaftliche Gamer sein

Nicht nur zahlreiche Fußball-Profis wie Julian Riedel von Hansa Rostock spielen regelmäßig Videospiele: Auch zahlreiche weibliche Stars bekennen sich in der Öffentlichkeit zu ihrem Hobby. Natürlich geht ihr Faible dabei weit über Animal Crossing und Candy Crush hinaus. Wir wissen, welche Spiele zu ihren Favoriten gehören.

Maxi Gräff berichtet von ihren Erfahrungen in der Gaming-Branche

Maxi Gräff gehört zu den bekannteren Frauen in der deutschen Gaming-Brache – sei es durch ihre Zeit bei GamePro, High5 oder als Communications Manager bei Xbox. In unserem Interview schildert sie, wie es als Frau in der Games-Branche ist, mit welchen Herausforderungen sie konfrontiert wurde und was sich in der Branche ändern sollte, damit sich mehr Frauen in das Berufsfeld trauen.

Viola Tensil: Die erste Netzreporterin bei GIGA GAMES

Viola Tensil ist ein richtiges GIGA GAMES-Urgestein. 2005 stieß sie als erste weibliche Netzreporterin zum Team. Sie berichtet, welche Erfahrungen sie damals bei GIGA GAMES gemacht hat und wie sich die Branche in den letzten Jahren verändert hat.

Frischer Wind für festgefahrene Spiele-Serien

Wir kennen das: Zahlreiche Serien vertrauen auf das immer selbe Konzept, hat dieses einmal funktioniert. Dabei könnten Spiele wie Far Cry oder Uncharted so viel besser sein, würden die Entwickler ständig wiederkehrende Details endlich ändern. So wäre doch ein GTA sicherlich interessant, das statt männlicher endlich mal weibliche Protagonisten in den Fokus rückt.

Xbox will mehr Frauen zum Einstieg in die Gaming-Branche motivieren

Nicht nur Google, auch Xbox hat eine Initiative gestartet, um Frauen in die Gaming-Branche zu holen. Welche Aktionen sie anbieten und was sich Xbox davon verspricht, berichtet Angela Hession, die sich für die Aktion Women in Gaming einsetzt.

Auch Facebook und Google machen sich stark für zockende Frauen

Diesen Frauen verdankst du deine Lieblingsspiele

Dass Frauen schon von Anfang an in der Spiele-Branche mitwirken, sollte dir an diesem Punkt klar sein. Natürlich ist das auch heute noch so. 10 Spiele, die maßgeblich auf Frauen aus der Branche zurückzuführen sind und die ohne sie in der heutigen Form wahrscheinlich gar nicht existieren würden, haben wir dir herausgesucht.

Die Anfänge der deutschen Spiele-Branche aus Sicht der beteiligten Frauen

Übergewichtige, verschwitzte Männer sitzen in Kellern oder wahlweise der heimischen Garage, basteln Tag und Nacht an ihrem PC, mit der Vision im Kopf, ein neues, spaßiges Videospiel zu produzieren: So stellen sich viele die Anfänge der Spiele-Branche vor. Das alles ganz anders war, das wissen die Branchen-Veteraninnen, mit denen wir gesprochen haben. Sie berichten, wie die Anfänge der deutschen Spiele-Branche wirklich aussahen.

Maxi Gräff zu #MeToo unter Gamern

Sexistisch sind nicht nur Männer – Maxi Gräff von Xbox ist der Meinung, dass auch Frauen im Allgemeinen und sie selbst im Speziellen bestimmt schon mal diskriminierend gegenüber dem eigenen Geschlecht gehandelt hat. Allerdings können festgefahrene Verhaltensmuster in der Gesellschaft auch nur mit der Zeit geändert werden – und genau dafür setzen sich sie und ihr Arbeitgeber gemeinsam ein. Ein Gastbeitrag zu Sexismus und #MeToo von Maxi Gräff.

Skylla macht sich für einen gleichberechtigten E-Sport stark

Momentan sind die meisten E-Sport-Turniere geschlechtergetrennt. Dass das längst nicht schon immer so war und dass sehr wohl auch gemischte Turniere möglich sind, weiß Petya Zheleva. Sie gründete das Online-Turnier Skylla, dass sich für einen gleichberechtigten E-Sport einsetzt.

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