Wer ist der Mann aus der Trivago-Werbung? Hier lest ihr es

Selim Baykara 44

Die Trivago-Werbung sorgt schon seit geraumer Zeit für Rätselraten im Internet und den sozialen Medien: Vor allem der Mann, der die Hotel-Such- und Vergleichsmaschine vorstellt, verwirrt die Zuschauer. Warum wurde gerade er für den Spot ausgewählt? Woher stammt der merkwürdige Akzent des Sprechers? Und was für ein Landsmann ist das überhaupt? Wir haben uns für euch schlau gemacht.   

Trivago ist eine deutsche Hotel-Vergleichsseite und hierzulande einer der bekanntesten Anbieter am Markt. Auf der Seite können Reisende Hotels, Jugendherbergen und Bed & Breakfast-Angebote checken und die Preise direkt vergleichen. In Werbespots stellt Trivago das Angebot regelmäßig im TV vor - so auch in der Trivago-Werbung, die seit einiger Zeit bei uns im Fernsehen läuft.

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Trivago-Werbung nervt: Internet dreht durch

In dem kurzen Clip bekommt der Zuschauer erklärt, wie Trivago funktioniert - so weit, so unspektakulär. Im Netz wird die Trivago-Werbung dennoch heiß diskutiert - und zwar vor allem negativ. Viele Zuschauer ärgern sich über den Darsteller in dem Werbespot: Warum nuschelt der Kerl so stark? Und was ist das überhaupt für ein merkwürdiger Akzent – Französisch, Holländisch, Englisch oder hat der Mann einfach nur einen Sprachfehler? Auf Facebook gibt es inzwischen sogar eine eigene Gruppe mit dem Namen Trivago Werbung nervt, auf der die Zuschauer ihrem Unmut freien Lauf lassen können.

Kritisiert wird meist, dass man den Mann wegen seinem merkwürdigen Akzent kaum versteht. Außerdem verstehen die Zuschauer nicht, warum ein deutsches Unternehmen aus Düsseldorf einen Franzosen vor die Kamera stellt, der dann in einem Mischmasch aus Deutsch und Französisch vor sich hinlispelt. Die Trivago-Werbung wird daher von vielen als „schlechteste Werbung aller Zeiten“ bezeichnet und ist für manche sogar ein Grund, sofort den Sender zu wechseln.

Warum besetzt Trivago seine Werbung mit diesem Mann?

Warum die Hotelsuchmaschine die Werbung gerade auf diese Weise besetzt hat, darüber lässt sich natürlich nur spekulieren. Möglicherweise möchte das Reiseportal auf diese Weise zeigen, dass man international ausgerichtet ist. Der fremdsprachige Akzent soll eventuell zeigen, dass man Menschen aus der ganzen Welt über die Webseite miteinander verbindet. Gut möglich ist natürlich auch, dass der Mann mit dem lässigen Dreitage-Bart einfach nur charmant wirken und vielleicht das Herz der einen oder anderen weiblichen Zuschauerin zum Schmelzen bringen soll.

Im Internet werden aber auch noch ganz andere Theorien geäußert. Einige Nutzer vermuten gar einen Werbetrick: „Dadurch, dass der Typ ‚auswärts nuschelt‘, muss der Verbraucher genauer hinhören, wobei mehr im Oberstübchen hängenbleibt“, so ein Beitrag in einem Internet-Forum. Die Idee dahinter: Weil man den Mann so schlecht versteht, müsse man genauer hinhören. Dadurch präge sich dann die Werbebotschaft wesentlich besser ein, als wenn man nur mit halbem Ohr zuhöre.

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Trivago-Werbung: So heißt der Darsteller

Am Ende bleibt natürlich noch die Frage: Wie heißt der Darsteller der Trivago-Werbung überhaupt. Die stets verlässliche Online-Enzyklopädie Wikipedia liefert die Antworten:

  • Bei dem Darsteller aus der Trivago-Werbung handelt es sich um den französischen Schauspieler Mehdi Nebbou.
  • Nebbou wurde 1971 geboren und war hierzulande schon mehrmals in kleineren Rollen in der Krimi-Serie Tatort zu sehen.
  • 2015 spielte er außerdem in drei Episoden in der US-Serie Homeland mit.
  • Im Kino spielte er zudem eine der Hauptrollen in der Komödie Englisch für Anfänger aus dem Jahr 2012.

Dass man den Akzent des Darstellers aus der Trivago-Werbung nur schwer zuordnen kann, hat übrigens seinen guten Grund: Medhi Nebbou ist zwar französischer Staatsbürger und auch in Frankreich geboren. Als Sohn einer Deutschen und eines Algeriers hat er aber einen multikulturellen Hintergrund. Eine Zeitlang lebte er in Deutschland, später ging er für eine Weile auch nach Italien. Ergebnis: Nebbou spricht fließend Französisch, Deutsch, Englisch und Italienisch - was sich dann vielleicht ganz einfach auf seine Aussprache auswirkt.

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