Shinobu und Kaede haben eine besondere Freundschaft. Vor allem besonders albern.
Shinobu und Kaede haben eine besondere Freundschaft. Vor allem besonders albern.

Auch, wenn euch ein Charakter der Serie etwas anderes erzählen will, geht es in Ninin Ga Shinobuden um die Schülerin Kaede, die eines Nachts für eine Prüfung lernt, als eine junge weibliche Ninja namens Shinobu ihr Zimmer betritt und versucht, ihr ein Höschen zu klauen. Der Grund ist, dass Shinobu noch in der Ausbildung ist und das eine ihrer Prüfungen ist. Nur sehr widerwillig hilft Kaede Shinobu, die beiden freunden sich an (und Shinobu verknallt sich in Kaede) und so lernt Kaede Shinobus Dojo kennen.

This is where shit gets weird. Shinobus Ausbildungsstätte wird außer von ihr nur von gesichtslosen, unheimlich albernen, infantilen und leicht perversen Ninja besucht. Außerdem gibt es da noch Onsokumaru, der nichts weiter ist als eine Art gelber Ball mit einem Gesicht, der seine Form verändern kann und hauptsächlich zwei Dinge tut: extrem großkotzige Reden halten und an Schweinkram denken. Er ist so ein bisschen der Anführer der Ninja, was so einige Dinge erklärt. Und dann gibt es natürlich noch den Meister, der ziemlich offensichtlich nur Onsokumaru mit angeklebtem Bart ist, was auch jeder sieht, nur Shinobu nicht.

Im Verlauf der sehr kurzen Serie (12 Folgen gibt es) erleben wir also kleine Happen aus dem Alltag der bescheuerten Riege. Es wird niemals ernst oder wahnsinnig kohärent und einen übergreifenden Handlungsbogen gibt es auch nicht so wirklich. Stattdessen gibt es fragmentarisch-geisteskranke Dialoge, Kämpfe, die per Fäkal-Daumenkino entschieden werden und Ninja, die nach einem rettenden Wurf mit dem Shuriken ihre Mama anrufen, um stolz zu berichten, dass sie heute das erste mal einen Wurfstern in der Hand hatten.

Der externe Inhalt kann nicht angezeigt werden.

Platz 2: Bonnie und Clyde im Acidland