Vegeta (Dragon Ball Z)

vegeta

Vegeta gehört definitiv zu der Kategorie „Geht zum Lachen in den Keller“ – und genau diese Charaktere mag ich meistens am liebsten. So kommt es auch, dass Piccolo und Vegeta aus Dragon Ball Z sich bis heute um meine Gunst als Lieblingscharakter der Serie streiten und manchmal der eine, manchmal der andere die Nase vorne hat. Momentan ist es wieder Vegeta, weshalb er und nicht Piccolo in der Liste auftaucht.

Vegeta ist sehr zielstrebig und wird vom ewigen Wunsch der Beste zu sein vorangetrieben. Er vergleicht sich ständig mit Son-Goku und gibt alles, um eines Tages besser zu sein als sein Konkurrent. Dadurch wirkt er auch sehr verbissen und kalt, denn für ihn scheint eine sehr lange Zeit nichts anderes als der Sieg zu zählen. Doch erst, nachdem ihm sein Hochmut mehrmals zum Verhängnis wurde, scheint er zu begreifen, dass es neben dem Sieg  auch noch andere Dinge gibt, für die es sich zu leben lohnt. Obwohl er es selten bis gar nicht ausspricht, versucht er seinem Sohn Trunks auf seine forsche Art und Weise manchmal begreiflich zu machen, dass er ihm etwas bedeutet. Meistens kommt das jedoch nicht wie gedacht bei seinem ebenso hitzköpfigen Spross an.

Der adlige Saiyajin ist durch seinen blinden Ehrgeiz immer sehr aggressiv, weshalb er auch keinen Spaß versteht. Er ist ein sehr ernster, mürrischer Charakter - aber genau das mag ich. Er stellt dadurch das genaue Gegenteil zum ständig grinsenden und meist entspannten Son-Goku dar. Obwohl Vegeta zwar den Anschein eines Bösewichts erweckt – der er am Anfang ja auch ist – wechselt er irgendwann die Seiten und kann sich auch zu den Guten zählen; was er wahrscheinlich aus seinem Stolz heraus nie tun würde.

Ich mag ihn deshalb so gern, weil er unter den anderen, gutherzigen Personen, die es bei Dragon Ball Z zuhauf gibt, eine gesonderte Rolle einnimmt und zum klassischen Antihelden wird.

Hier könnt ihr die DVDs kaufen.

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