Laut ihrer eigenen Website soll es einem Forscherteam des Massachusetts Institute of Technology vor zwei Jahren gelungen sein, eine 3D-Projektion fürs Kino zu schaffen, bei welcher 3D-Brillen völlig überflüssig werden. Die Möglichkeit in einem kleinen Rahmen ist bisher gegeben, doch um die Technik Kinosaal-fähig zu machen, müsste komplett umgerüstet werden. Jetzt sind die Forscher einen gewaltigen Schritt weitergekommen! 

Seit James Cameron mit „Avatar - Aufbruch nach Pandora“ das 3D-Erlebnis auch für Filme, die über Unterwasser-, Landschafts- und Tierdokumentationen hinausgehen, salonfähig machte, haben die Produktionsstudios die zusätzliche Einnahmequelle für sich entdeckt und bescheren uns immer öfter Blockbuster, die wir ausschließlich (und zum Teil unnötigerweise) nur in 3D ansehen können. Abseits der überteuerten Kinotickets nerven dabei vor allem die 3D-Brillen, die für diese Unterhaltungsform allerdings unverzichtbar sind.

Im Medienlabor des Massachusetts Institute of Technology (MIT) ist nun ein Bildschirm entwickelt worden, der aus drei übereinander liegenden LCD-Schichten besteht (via Cinemablend). Diese sollen einen 3D-Effekt generieren, bei welchem 3D-Brillen nicht mehr erforderlich sind. Aus acht verschiedenen Blickwinkeln soll der Betrachter bis zu sechs unterschiedliche Bildschichten sehen, die einen 3D-Effekt wie in der Realität bewirken sollen. Wer mehr technische Details erfahren möchte, sollte sich dieses Video vom MIT-Youtube-Kanal einmal zu Gemüte führen:

Ehe diese Technik Einzug in die Lichtspielhäuser dieser Welt halten wird, vergehen sicherlich noch viele Jahre. Zum einen steckt die Entwicklung noch in den Kinderschuhen, zum anderen würde die neue Technologie eine komplette Umrüstung der Kinos erfordern. Da die meisten Betreiber aber in den letzten Jahren erst in die 3D-Brillen-Kino-Technik investiert haben, dürfte ein Wechsel nicht so schnell erwünscht sein. Darüber hinaus können wir nur mutmaßen, was diese, offensichtlich teure Erfindung, für unseren Geldbeutel zu bedeuten hat.

Jetzt wurde allerdings in Zusammenarbeit mit dem israelischen Weizmann Institute of Science ein neuer Prototyp erschaffen, der die Entwicklung einen Schritt nach vorn bringt. In diesem Video erfahrt ihr mehr:

 

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