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Batman Begins

Martin Beck

„Batman Begins“ ist ein zweideutiger Titel, denn zum einen geht es um die Anfänge von Batmans Karriere und zum anderen um einen Neustart der „Batman“-Reihe – was nach „Batman und Robin“ und „Batman forever“ auch dringend nötig war.

Regisseur Christopher Nolan rollt den Batman-Mythos auf realistischere Weise neu auf und orientiert sich inhaltlich an keiner der anderen Verfilmungen. Der Film startet in Asien, wo Bruce Wayne (Christian Bale) sich aus dem korrupten Gotham City geflüchtet hat, unfähig die Dämonen seiner Vergangenheit abzuschütteln. Er trifft Ducard (Liam Neeson) und möchte fortan sein Schicksal erkunden, was ihn zunächst zu einer Ninja-Schule namens „League of Shadows“ führt. Wo er seine Phobie vor Fledermäusen überwinden kann.

Danach kehrt Bruce Wayne wieder nach Gotham City zurück und ruft dort zusammen mit seinem Butler (Michael Caine) und dem Erfinder Lucius Fox (Morgan Freeman) Batman ins Leben. Der sich schon bald seinem ersten Feind stellen muss: dem Psychiater Jonathan Crane, auch bekannt als Scarecrow.

„Batman Begins“ zeichnet sich durch ein komplexes Drehbuch und die Rückkehr zu den Wurzeln des Comics aus – inklusive einem Hauptdarsteller, der der zentralen Figur kantiges Leben und Charakterstärke einhaucht. Der Film meint es absolut ernst mit seinem Thema und sucht die Verbindung von Mainstream-Kino und Intelligenz, gerne auch zu Lasten der eher spärlichen Actionszenen.

Der „Reboot“ der „Batman“-Reihe war ein satter Erfolg an den Kinokassen, was nicht nur zu „The Dark Knight“ führte, sondern auch einen generellen Wandel an der Comicfront auslöste – hin zu mehr Comicverfilmungen, größeren Comicverfilmungen und ernsteren Comicverfilmungen.

In weiteren Rollen bei „Batman Begins“ spielen Gary Oldman, Cillian Murphy, Tom Wilkinson, Rutger Hauer und Ken Watanabe.

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