Batman v Superman: Erlaubt Warner Bros. keine Witze?

Philipp Schleinig 3

Die Überschrift mag etwas merkwürdig anmuten, aber dahinter steckt ein sehr interessantes Gerücht, welches seit einigen Tagen in den Weiten des Internets kursiert. Anscheinend hat Warner Bros. für all seine kommenden Superhelden-Filme aus dem Hause DC eine „Keine Witze“-Klausel aufgesetzt. Die Gründe dafür liegen eigentlich auf der Hand.

Batman v Superman: Erlaubt Warner Bros. keine Witze?

Marvel-Verfilmungen regieren das Superhelden-Genre der letzten Jahre. Fast jeder Film, der aus der Zusammenarbeit von Marvel und Disney heraus resultiert, konnte einen enormen Erfolg an den Kinokassen einfahren. Diese Superhelden-Filme sind zumeist sehr episch, verpassen aber auch nicht den nötigen Witz und Humor, der Figuren wie Iron Man (Robert Downey Jr.), Rocket (Bradley Cooper) und andere ausmacht. An diesem Punkt will nun Warner Bros. mit ihren DC-Comic-Verfilmungen ansetzen.

So berichten die Kollegen von Latino Review von einer „Keine Witz“-Strategie seitens des Produktionsstudios Warner Bros., die nicht einfach den humoristischen Marvel-Ton kopieren wollen. Die DC-Verfilmungen sollen düsterer und ernster ausfallen, um Fans einen Gegenpol bieten zu können. „Man of Steel“ war wohl der erste Film mit dieser Klausel, „Batman v Superman: Dawn of Justice“ wird der nächste sein.

Dass die Superhelden eben auch super ernst genommen werden sollen, liegt aber auch am DC-Verlag, der seine „Superhelden wie Götter behandelt„. Sie sind, ungleich den Marvel-Charakteren, weniger Menschen-gleich, sondern eben Lebewesen mit Superkräften, was sie über den normalen Bürger stellt.

Bleibt abzuwarten, ob sich die Verbrüderung Warner Bros./DC wirklich so ernst nimmt oder dies einfach nur ein Gerücht verbleibt. Sollte es sich allerdings bewahrheiten, stellt sich die Frage, ob damit ebenfalls eine erfolgreiche Comic-Verfilmungsschiene gefahren werden kann?

Batman v Superman - News Footage vom Set.

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